Firmkinder der Pfarrei St. Laurentius
"Anderen zum Segen werden"

"Gott und Lebensfreude, Verantwortung für die Welt, Barmherzigkeit": Sind das mitten in der Faschingszeit Themen für junge Christen? Die Firmkinder der Pfarrei St. Laurentius sagen "Ja". Sie haben mit Begeisterung in klösterlicher Umgebung darüber gesprochen - und gebetet und Freizeit erlebt.

Es waren Kinder aus zwei Jahrgangsstufen und vier unterschiedlichen Schularten, die zusammen mit Gemeindereferentin Gabriele Gabriel sowie den Betreuerinnen Andrea Danzer, Birgit Dorner und Daniela Schusser im Kloster Ensdorf Quartier bezogen. Dort bereiteten sie sich drei Tage lang intensiv auf das Sakrament der Firmung vor, das ihnen der Regensburger Weihbischof Dr. Josef Graf am 11. Mai spenden wird.

Ein Partner-Interview als Vorstellungsrunde, das Überwinden von Ängsten, Positives am anderen sehen: Mit Spielen zum Kennenlernen trug Pater Clemens Mörmann als Leiter des Firmwochenendes für gute Stimmung Sorge. Locker ging es daher auch bei der Zimmerverteilung zu, als das Bettenbeziehen für die Buben und Mädchen eine nicht alltägliche Herausforderung war.

Dann war Teamwork gefragt: Das Arbeiten in Gruppen war wichtiger Bestandteil des Tagesablaufs. "Aufeinander zugehen, Brücken bauen" und "Wer war Jesus?" waren Themen einer ersten Fragerunde. "Jesus liebt mich", "Anderen zum Segen werden", "Gott und Lebensfreude": Auch trotz eher theologischer Themen hatten die Kinder keine Scheu, mit Salesianer-Pater Clemens zu diskutieren. Fasziniert waren sie von einem "Nachtimpuls", mit dem ihr erster "klösterlicher" Tag zu Ende ging.

Am Samstagvormittag ging es flott weiter: "Verantwortung für die Welt", "Interview zum Heiligen Geist" und Familiensprüche als Überleitung zur Frage "Was ist mir wichtig?" wurden ebenso behandelt wie ein "Heißer Draht" zum Thema "Getragensein". Anspruchsvoll war die Assoziationen-Runde "Anderen zum Segen werden". Das Gebet von Papst Franziskus für die Schöpfung und das Erarbeiten eines "Rap-Songs" beendeten den Vormittag.

Barmherzigkeit und "Was wäre mein Leben ohne Gott?" wurden nach Mittags- und Erholungspause wieder von der ganzen Gruppe behandelt. Alle Firmkinder waren eingebunden in Collagen zu verschiedenen Themen und ein Rollenspiel. Das Firmwochenende krönte der von Stadtpfarrer Thomas Jeschner und Pater Clemens gemeinsam gefeierte Sonntagsgottesdienst. 16 Mädchen und Buben erklärten sich bereit, mit Fürbitten und Meditationstexten die Abschlussmesse mitzugestalten.

Obwohl ein straffes Programm zu bewältigen war, kam Freizeit nicht zu kurz: In der Sporthalle standen viele Möglichkeiten zum Entspannen sowie für Sport und Spiel zur Verfügung, wobei vor allem Kicker und Billardtisch ständig umlagert waren. Auch die gute Verpflegung aus der Klosterküche trug dazu bei, dass die Firmlinge die Tage in Ensdorf noch lange in Erinnerung behalten werden. Gabriele Gabriel bedankte sich bei allen für das tolle Mitmachen.
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