Förderverein SC Eschenbach tagte
Für die Zukunft gerüstet

Der Förderverein bleibt für den SC Eschenbach ein unverzichtbarer Wegbegleiter. Die 17. Mitgliederversammlung bestätigte dessen ungebrochene Hilfskraft. Im Sportheim zogen Vorsitzender und Kassier Bilanz zum letzten Jahr.

(rn) Alexander Scheck legte eine Zahlenreihen mit Ausgaben für Fördermaßnahmen im Jugendbereich in Höhe von 5300 Euro vor. Damit erhöhen sich die Unterstützungsleistungen des vor 17 Jahren gegründeten Fördervereins auf bereits mehr als 90 000 Euro. "Wir haben bisher unseren Zweck erfüllt und sind für die Zukunft gut gerüstet", resümierte Vorsitzender Reinhard Gebhardt.

Er kritisierte, dass der Verein in den vergangenen Jahren mehr Austritte als Neumitglieder verzeichnete. "Liegt es daran, dass wir nicht mehr so neu und aktiv, wie in den Anfangsjahren sind? Oder hat sich eine Vereinsmüdigkeit eingestellt? Liegt es an den Mitgliedern, deren Beiträge nur fließen, wenn auch für sie etwas rausspringt?", fragte Gebhardt. Unterstützung für einen guten Zweck, freiwillige Hilfe für das Allgemeinwohl und Vereinstreue seien Eigenschaften, "die schön langsam der Vergangenheit angehören". Mit Blick auf die Anwesenden und Dank für die geleistete Arbeit zeigte er sich froh darüber, dass es noch Menschen gebe, die eine lebenswerte Zukunft sichern. Seinen Förderern rief er zu: "Bleibt am Ball."

Kurz fasste sich Gebhardt im Tätigkeitsbericht: Vorstands- und Arbeitssitzungen sowie Betrieb von Verkaufsständen bei Bürgerfest und Christkindlmarkt. In den Erlösen aus beiden Veranstaltungen sah er Haupteinnahmen für die Fördermaßnahmen. Seitens der Revisoren bescheinigte Andreas Biersack dem Kassier einwandfreie Amtsgeschäfte. Einvernehmlich beschlossen die Mitglieder eine Änderung der Satzung zu den "Aufgaben des Vorstandes". Bisher war festgelegt, dass Schriftführer und Kassier nicht vertretungsberechtigt, nur zeichnungsberechtigt, sind. Nunmehr gilt, dass sie bei Verhinderung des ersten und zweiten Vorsitzenden "gemeinsam berechtigt" sind, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.

"Alles, was in die Jugend investiert wird, ist bestens angelegt", zeigte sich Klaus Lehl überzeugt. Der dritte Bürgermeister beglückwünschte und dankte dem Förderverein für dessen Initiativen. In der Mitgestaltung örtlicher Feste sah er zugleich Beiträge am öffentlichen Leben und Geschehen. Die Zuwendungen des Vereins an die SCE-Jugend waren für ihn Leistungen, die dem SCE die Erfüllung anderer Aufgaben ermöglichen. "Gut, dass es euch gibt", kam auch von Michael König. Als stellvertretender Vorsitzender des Stadtverbandes übergab er, wie Lehl, ein Spendenkuvert.

"Finanzielle Aufgaben und Verpflichtungen brennen dem SCE als Hauptverein auf den Nägeln", brachte Matthias Haberberger vor. Der SCE-Vorsitzende berichtete von 350 jugendlichen Mitgliedern und zeigte sich stolz, "dass wir sie betreuen dürfen und damit einen Beitrag zur Volksgesundheit erbringen". Er berichtete von einem steten Miteinander von Vereinen und verwies insbesondere auf Faschingsgesellschaft, VHS, auf Fußballfreunde aus US-Armee sowie Asylanten.

Aus dem "aktiven Dienst vor und hinter der Bar sowie bei Auf- und Abbaumaßnahmen" schieden aus Altersgründen Regina Drechsler, Loni und Richard Schäffler, Renate Sporr und Ulla Streit aus. Gebhardt bedankte sich und freute sich, mit Pamela Riedl, Steffi und Alex Schuller neue aktive Mitglieder für die Vereinsarbeit gefunden zu haben. "Sie haben einen großen Anteil am guten Abschneiden bei Weihnachtsmarkt und Bürgerfest", verkündete Gebhardt. Die Versammlung eröffnete er mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Petra Gradl und Joachim Bayerl.

Hat sich eine Vereinsmüdigkeit eingestellt?Vorsitzender Reinhard Gebhardt über die Vereins-Austritte
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