Forderungen und Vorwürfe von CSU/ÜCW nehmen in Jahreshauptversammlung breiten Raum ein
SPD sieht bei „Schwarzen“ rot

Beim SPD-Ortsverein ist Kontinuität angesagt. In der Jahreshauptversammlung bestätigten die Genossen die Führungsmannschaft um die Vorsitzenden Thomas Ott und Udo Müller für weitere zwei Jahre im Amt. Für Verärgerung sorgten andere: die Gegenspieler von CSU/ÜCW.

Als weitere Funktionsträger bleiben im Amt: Sandra Winkler (Kassenverwalterin), Karolina Forster (Schriftführerin), Margot Busch (Organisationsleiterin), Gisela Kirchmann und Rupert Lindner (Revisoren). Beisitzern sind: Fritz Betzl, Gregor Forster, Franz Fuchs, Matthias Haberberger, Peter Lehr und Alexander Scheck. Zusammen mit Bundestagsabgeordnetem Uli Grötsch dankte Vorsitzender Thomas Ott Ingrid Kallmünzer, Rupert Lindner und Martin Vogl mit Ehrenurkunden für 30 Jahre im Ortsverein.

Bereits in seiner Begrüßung hatte Ott von "zahlreichen unüberlegten Anträgen und Forderungen aus den Reihen der CSU/ÜCW-Fraktion" im Stadtrat und von "in jüngster Zeit stattfindenden Schnellschüssen unserer schwarzen Brüder" gesprochen. Er rieb sich an deren Forderungen, etwa nach einem Autohof und einem Kinderhort oder zur Nutzung des Vermessungsamts, an ihren Vorwürfen an den Bürgermeister wegen angeblicher Verschleierung und Blockade sowie an den Diskussionen um das Taubnschusterhaus.

Zum "Wehgeschrei" um das Partyverbot im Freibad und dessen Schließung sagte er: "Wenn kurz gedacht und schnell geschossen wird, dürfen sich unsere schwarzen Brüder nicht wundern, wenn sie unbequeme Entscheidungen mittragen müssen, die durch eine klügere Vorgehensweise hätten vermieden werden können." Er sei erschrocken über "die kurzdenkerischen Vorstöße" in Zeiten, "wo Rechtspopulisten auf dem Vormarsch sind und der sogenannte Wutbürger seinen Frust über die etablierten Parteien mit der unüberlegten Unterstützung solcher Personen kund tut". Auch Bürgermeister Peter Lehr nahm noch zum Streit mit der CSU Stellung (Bericht folgt).
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