Fraktion besucht Jugendtreff in Kemnath
Über Jugendtreff kundig machen

Vertreter der Fraktionen statten dem Jugendtreff in Kemnath einen Besuch ab und informieren sich dort über die Einrichtung. Das entschied der Stadtrat und entsprach damit einem Antrag der CDU/ÜCW- Fraktion. Es soll sich zeigen, ob das Modell auf Eschenbach übertragbar ist. Das Gremium folgte dem Vorschlag von zweitem Bürgermeister Karl Lorenz, der empfahl, sich kundig zu machen.

Zu Wort meldete sich Lina Forster (SPD). "Ich beschäftige mich seit dem Jahr 2008 mit dem Thema Jugendtreff und vermisse jede Zusammenarbeit", hielt sie CSU/ÜCW-Fraktionssprecher Marcus Gradl vor. Sie sprach von Vorarbeit und Erfahrungen anderer Jugendtreffs, die "wegen fehlender pädagogischer Mitarbeiter wieder zu sind". Vom Jugendtreff in Kemnath wisse sie noch nichts. Sie erklärte, dass ihr viele Seiten abgeraten haben, einen offenen Jugendtreff einzurichten.

"Wir sind seit acht Jahren noch nicht zu einem Jugendtreff gekommen, nun geht es darum, Erfahrungswerte einzuholen", argumentierte Gradl. Er wolle mit dem Antrag nach Alternativen suchen. "Ich lasse mir nicht sagen, dass ich bisher nichts getan habe", erwiderte Forster aufgebracht und erklärte: "Ohne ehrenamtliche Mitarbeiter ist ein Jugendtreff nicht lebensfähig."
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