Fünf neue Ministranten
Gott und Menschen dienen

Drei Mädchen und zwei Buben wurden bei einer feierlichen Einführung durch Stadtpfarrer Thomas Jeschner (Bildmitte) und Gemeindeassistentin Eva-Maria Frohmann (zweite Reihe, rechts) in den Ministranten-Dienst der Pfarrgemeinde Eschenbach aufgenommen. Mit im Bild Vikar Dr. Chinedu Paul Ezenwa und die Oberministranten Roland Stengl (rechts) und Jan Miodecki (links). Bild: do

Von wegen Lausbuben Gottes. Im Ministranten-Dienst sind die Mädchen schon längst in der Überzahl. Auch in Eschenbach. Am Samstagabend führte Stadtpfarrer Thomas Jeschner in der Vorabendmesse drei weitere Mädchen und zwei Jungen in ihr Ehrenamt ein.

Ministrare - dienen heißt der Leitgedanke der Messdiener. An Ehre und Bürde erinnerte auch der Stadtpfarrer, als er sich in seiner Predigt an die künftigen Ministranten wandte: "Ihr dient Gott und den Menschen." Die Bereitschaft zum Ministranten-Dienst sah der Ortsgeistliche zudem als Glaubenszeugnis: "Ihr tragt stellvertretend für die Gläubigen die Gaben zum Altar", betonte der Seelsorger.

Werterziehung der Eltern


Der Stadtpfarrer bezog sich ferner auf den Schutzheiligen der Messdiener. Der heilige Tarzisius sei der Bezugspunkt für junge und starke Menschen, mit Freude und Begeisterung den Dienst für Jesus zu gehen. Gerade der Altardienst helfe, Gott stärker erfahrbar zu machen. Dank zollte der Stadtpfarrer auch den Eltern für die Bereitschaft, die Kinder in ihrem Wunsch, Diener Gottes zu werden, zu unterstützen. Diese Förderung sei ein Zeichen christlicher Werterziehung.

Mit der Segnung der Ministranten-Plaketten wünschte Thomas Jeschner den neuen Messdienern David Hubmann, Anna Kraus, Franziska Lohner, Emma Schneider und Milian Seemann eine schöne Zeit und ein rasches Hineinwachsen in die Ministranten-Gemeinschaft. Per Handschlag hießen der Stadtpfarrer, Gemeindeassistentin Eva-Maria Frohmann und die Oberministranten Roland Stengl und Jan Miodecki die drei Mädchen und zwei Buben offiziell in Eschenbachs Ministranten-Schar willkommen.

T-Shirts für Gemeinschaft


Für die neuen Altardiener war mit der aufregenden Einführung in den Club der Lausbuben Gottes der schöne Abend noch nicht zu Ende. Mit den Eltern, Geschwistern und erfahrenem "Altarpersonal" folgte ein gemütlicher Abend im Pfarrheim. Dort überreichten der Stadtpfarrer und die Gemeindeassistentin spezielle Ministranten-T-Shirts als weiteres Zeichen einer starken Gemeinschaft.

Europäische Bürgerinitiative pro Vater/Mutter/KindEin Ehepaar mit Kindern ist eine Familie, so viel ist klar. Für viele Deutsche gelten aber auch andere Lebensentwürfe als "Familie". Was ist eine "normale Familie"? Mutter-Vater-Kind? Vater-Vater-Adoptivkind? Alleinerziehende Mutter-Kind? Frau-Frau-kein-Kind? Es wird viel gesprochen über Ehe und Familie, aber jeder versteht darunter etwas anderes.

Die Bürgerinitiative "Vater, Mutter und Kind" möchte Ehe und Familie europaweit so definieren, dass sie mit dem christlichen Menschenbild übereinstimmt: Ehe als Lebensbund von Mann und Frau, Familie als Gemeinschaft, die auf der Ehe basiert.

Die Zukunft Europas hängt von den Familien ab, sagt eine Bürgerinitiative. Sie will das Bewusstsein für die Einzigartigkeit der Ehe stärken und vor ideologischer Umdeutung bewahren. Die Diözese Regensburg unterstützt deshalb die seit einigen Monaten laufende EU-Bürgerinitiative "Mutter, Vater, Kind". Das Ziel ist die Stärkung der Ehe von Mann und Frau und der Familie in den sogenannten EU-Rechtsakten. "Familien sind ein Gut, auf das die Gesellschaft nicht verzichten kann, sondern das geschützt werden muss", zitierte Stadtpfarrer Jeschner in den Gottesdiensten am Wochenende Diözesanbischof Rudolf Voderholzer. Der Stadtpfarrer appellierte an die Gläubigen, dieses Menschenbild zu teilen und sich an der Bürgerinitiative zu beteiligen. Dazu forderte der Seelsorger die Kirchenbesucher auf, sich in die aufliegenden Unterschriftenlisten einzutragen. Die Listen liegen noch bis Ende November im Info-Stand der Stadtpfarrkirche auf. (do)
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