Gebietsverkehrswacht Eschenbach blickt zurück und gibt sich geänderte Satzung
Verkehrssicherheit als Kernaufgabe

Für ihre langjährige Zugehörigkeit zur Gebietsverkehrswacht dankten Vorsitzender Hans Bscherer (links) und sein Stellvertreter Andreas Bscherer (von rechts) Albert Butscher (40 Jahre) und Margarete Schleicher (20 Jahre). Bild: rn

"Die Gebietsverkehrswacht bringt sich ein für Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit": Diese Zusicherung von Vorsitzendem Hans Bscherer zog sich wie ein roter Faden durch die Jahreshauptversammlung des Vereins. Auch die in Teilen neu formulierte Satzung macht diese Aufgabe deutlich.

Tremmersdorf/Eschenbach. "Ausschließlicher und unmittelbarer Zweck sind die Förderung der Verkehrssicherheit, der Erziehung und der Unfallverhütung unter Berücksichtigung des Umweltschutzes durch freiwillige Mitarbeit und Eigeninitiative." Mit dieser Aussage beginnt die geänderte Satzung der Gebietsverkehrswacht Eschenbach, die die Mitglieder in ihrer Versammlung in der Gaststätte Schmid in Tremmersdorf einstimmig annahmen.

Zum Jahresgeschehen zählte stellvertretender Vorsitzender Andreas Bscherer in seinem Rückblick die regelmäßigen Plakataktionen an den Bundesstraßen 299 und 470 sowie die Unterstützung der Radfahr-Ausbildung in den vierten Klassen. "Wir sponsern insbesondere die aufwendig gestalteten Ausbildungshefte."

Als "Früherzieherin" tätig


Dank sagte Bscherer den Polizeibeamten Matthias Bräutigam und Christian Simon für die Radfahr-Ausbildung sowie die Betreuung der Schülerlotsen, die an der Stegenthumbacher Straße und der Jahnstraße unverzichtbare Dienste zur Sicherheit ihrer Mitschüler verrichten. Überaus positiv bewertete er die Bereitschaft von Maria Hann vom Kindergartenteam, an einer Ausbildung zur Moderatorin in Sachen Verkehrssicherheit teilzunehmen. Sie unterstütze nun als "Früherzieherin" die Arbeit der Verkehrswacht. Als Ergänzung dazu sei dem Kindergarten ein Karton mit Spiel- und Übungsutensilien übergeben worden. Als "Gelbe Engel" bezeichnete der stellvertretende Vorsitzende die Kirchenthumbacher Schulweghelfer.

Zur Eröffnung des Informationsstands der Polizei im Zuge der Sicherheitswoche zeigt die Verkehrswacht stets Präsenz. "Nach tödlichen Unfällen von Nutzern von Rollatoren boten wir diesmal Markierungshilfen an, mit denen Autofahrer schon von Weitem auf diese Verkehrsteilnehmer aufmerksam werden", informierte Bscherer. Gut angenommen worden sei nicht zuletzt die kostenlose Herbstaktion in der TÜV-Station.

350 Euro an Geldbußen


Schatzmeister Horst Rozinski berichtete unter anderem, dass die Verkehrswacht 2270 Euro für Maßnahmen zur Schulwegsicherheit aufgewendet habe. Dank sagte er der Sparkasse, den Kommunen Eschenbach und Kirchenthumbach sowie dem Elternbeirat Kirchenthumbach für ihre Spenden. An gerichtlich verordneten Geldbußen wurden 350 Euro verbucht.

Als Vertreter der Kommunen zeigten Stadtrat Marcus Gradl (Eschenbach) und zweiter Bürgermeister Roland Hörl (Speinshart) ihre Verbundenheit mit der Verkehrswacht. "Hans Bscherer ist mit Herzblut dabei", merkte Gradl an. "Steter Tropfen höhlt den Stein", sagte er mit Hinweisen auf das stete Nachhaken des Vorsitzenden in verschiedenen Anliegen. Gradl dankte für den Einsatz in Kindergärten und an Schulen und übergab im Namen der Stadt eine Geldzuwendung. "Vergesst unsere kleine Schule nicht": Mit dieser Bitte wandte sich Roland Hörl an die Verkehrswacht und dankte ihr zugleich für ihren Einsatz. Hörl verwies auf 100 Grundschüler, viele Bushaltestellen und täglich mehr als 3000 Fahrzeuge in unmittelbarer Schulnähe.

Für langjährige Mitgliedschaft ehrten die beiden Vorsitzenden schließlich Margarete Schleicher aus Weiden (20 Jahre) und Albert Butscher aus Pressath (40 Jahre). Die Urkunde für Gerhard Lober aus Eschenbach (30 Jahre) wird nachgereicht.
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