Großer Besucherandrang bei Herbstflohmarkt
Schule verwandelt sich in Basar

Nach Verkaufsende beim Herbstflohmarkt begann für das Team ein weiterer arbeitsintensiver Einsatz. Bis gegen 20 Uhr war es damit beschäftigt, abzurechnen, Einnahmen zuzuordnen, nicht verkaufte Artikel zu sortieren und sie in die Einlieferungskartons zurückzulegen. Der nächste Flohmarkt ist für den 18. Februar 2017 angekündigt. Bild: rn

Ein Hauch von babylonischem Stimmengewirr machte sich in der Aula der Markus-Gottwalt-Schule breit. Deutsche und englische Laute mischten sich unter bayerische und türkische. Beim Herbstflohmarkt gab es aber nicht nur Außergewöhnliches zu hören, sondern auch zu sehen und fühlen.

Es herrschte ein Ansturm wie bei Schlussverkaufsaktionen. Die vielen parkenden Autos in der Jahnstraße ließen auf ein besonderes Ereignis schließen. Von der Bergkirche bis nahezu zur Förderschule reihte sich Wagen an Wagen, alle Parkplätze waren belegt. Beim Herbst- und Winterflohmarkt glich das Erdgeschoss von Alt- und Neubau der Markus-Gottwalt-Schule einmal mehr einem Warenhaus. Zweieinhalb Stunden lang drängten sich 442 Schnäppchenjäger, viele mit Begleitperson, durch Flure, Aula und Klassenzimmer. Die erste halbe Stunde war Schwangeren vorbehalten. Ihnen gaben die Veranstalter die Möglichkeit, ohne Gedränge zu stöbern. Im Altbau der Schule schlenderten die Käufer vorbei an Spielen und Puzzels, Büchern, CDs und DVDs, Kindersitzen und -wägen, Rucksäcken, Fahrrädern, Helmen, Spielzeug, Schultaschen und Kettcars. Auch ein Babybett mit Vorhang zog Blicke auf sich. In der größeren Verkaufsfläche des Neubaus häuften sich Schuhe, Bekleidung bis zur Größe 140, Schlafanzüge, Skihosen, Schneeanzüge, Winterjacken und Bettwäsche.

Die Ware war gut sortiert, und die Helfer standen für Beratungsgespräche bereit. Der Arbeitseinsatz der 135 Helfer, sie waren zum Teil in drei Schichten tätig, hatte bereits am Vorabend mit der zweistündigen Annahme der Ware begonnen. Viel Organisationstalent und unverzichtbare Erfahrungswerte waren dann bei der Zuordnung der Ware zu den Tischen, Regalen und Hängeständern erforderlich. Zu den 288 registrierten Anbietern hatten sich auch die Helfer gesellt.

Insgesamt wechselten 5165 Artikel den Besitzer. Vier Kassen garantierten eine zügige Abfertigung der Käufer. Im Untergeschoss der Schule herrschte Kaffeehausatmosphäre.
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