Guter Start ins Berufsleben
Berufswahlseminar an der Wirtschaftsschule Eschenbach

Oberleutnant Ronny Kühnel stellte den Soldatenberuf mit seinen Karrieremöglichkeiten vor. Videopräsentationen informierten über Ausbildungsabläufe, Katastrophen- und humanitäre Hilfen der 180 000 Mann starken Truppe, für die im Verwaltungsbereich 60 000 Zivilangestellte zuständig sind. Bild:rn

Zwei Tage Orientierung. Das bot die Wirtschaftsschule in Eschenbach ihren Schülern im Hinblick auf spätere Berufsmöglichkeiten. Informationen gab es aber nicht nur zu kaufmännischen Ausbildungen.

Entscheidungshilfe für den beruflichen Lebensweg gab die Wirtschaftsschule ihren angehenden Absolventen. Zwei Tage lang stand zukunftsorientierte Abwechslung auf dem Stundenplan. Nicht Lehrkräfte, sondern kompetente Referenten aus Wirtschaft, Industrie, Gesundheitswesen, Finanzen, Polizei, Bundeswehr und weiterbildenden Schulen boten. Mit dieser Aktion will die Wirtschaftsschule ihren Schülern einen guten Start ins Berufsleben ermöglichen.

Mit der Bundesagentur für Arbeit hatte sie 24 Ansprechpartner ins Haus geladen. Bei Informationsgesprächen stellten sie eine große Zahl von Ausbildungsmöglichkeiten vor. In den jeweils 40-minütigen Gesprächsrunden gaben sie den jungen Leuten ausreichend Gelegenheit, Näheres über Wunschberufe zu erfahren und sich einen Überblick über das Ausbildungsangebot und die jeweiligen Lehrinhalte zu verschaffen. Dazu gehörten kaufmännische Berufe in Industrie und Großhandel, handwerkliche Berufe im Metall-, Kraftfahrzeug-, Elektronik- und Medienbereich ebenso wie der Einstieg bei Bundeswehr, Polizei, Banken, Telekom oder im Tourismusmanagement. Informationen gab es auch zu Berufen wie Altenpfleger, Physio- und Ergotherapeut, Heilerziehungspfleger, Landschaftsbauer, Erzieher, und für die Ausbildungsbereiche Pharmazie und Medizin.

Das Seminar eröffneten Ausbildungsleiterin Alexandra Dippl von der Raiffeisenbank Weiden, Juniorreferentin Nina Sailer von der Telekom, Ausbildungsberater Michael Knauer von der Handwerkskammer und die Einstellungsberater Stefan Kunz und Stefanie Hempfling von der Bundespolizei.

Sie und die nachfolgenden Referenten trafen auf Schülergemeinschaften, die sich Gedanken zum bevorstehenden Sprung ins Arbeitsleben machten. Die regen Notizen können als Beweis dafür gewertet werden. Karlheinz Binner, Leiter der kirchlichen Fachakademie für Sozialpädagogik, Horst Lindner (Ausbildungsleiter Metall des überbetrieblichen Bildungszentrums Ostbayern), Dr. Konrad Habryka (Leiter der Berufsfachschule für pharmazeutisch-technische Assistenten) und Einstellungsberater Ulrich Glaser (Polizeiinspektion Weiden) beendeten den Teil des Seminars, der den Schülern vorbehalten ist. Es folgten der Elternabend, Übungen zu Auswahltests und eine Ergebnisrunde.
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