Gymnasium und Förderschule in Eschenbach machen gemeinsame Sache
Silben-Puzzle und Weihnachtsduft

Groß und Klein verstanden sich gut und profitierten beim Projekt von Gymnasium und Förderschule Eschenbach auch voneinander. Bild: ulh

Förderschule und Gymnasium, weiter können Schultypen nicht auseinander liegen. Dass das nicht, stimmt bewiesen Schüler der Klasse 1A/2 des Sonderpädagogischen Förderzentrums und der Q 12 des Gymnasiums mit den Lehrern Beate Lorenz und Martina Lopes.

Die beiden Pädagoginnen betraten mit dem Versuch Neuland - und am Ende profitierten alle Seiten, sind die Lehrerinnen überzeugt. In sechs gemeinsamen Unterrichtseinheiten gewannen die Gymnasiasten Einblick in die Welt der pädagogisch-sonderpädagogischen Arbeit. Anhand verschiedener selbsterstellter Lesespiele wie Wort-Bild-Memories, das Malen zu Lesestreifen, einem Richtig-oder-Falsch-Spiel, Silben-Puzzles oder Lückentexten erprobten die Jugendlichen den Umgang mit Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Diese wiederum freuten sich über kurzweiligen und abwechslungsreichen Leseunterricht und wurden von ihren Tutoren mit allen Sinnen gefördert. Dabei erzielten die Kinder der 1A/2 einen enorm hohen Leseumsatz und konnten sogar selbst geschriebene Geschichten in der Klasse vortragen. Am Ende des mehrwöchigen Projekts gab es einen weihnachtlichen Abschluss mit Plätzchen und Geschichten und alle Beteiligten waren sich sicher: Die Kooperation von Gymnasium und Förderschule ist für alle ein echter Gewinn.
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