Hauptversammlung des Kapellenbauvereins Apfelbach
Ort der Besinnung

Viel Lob ernteten Bruno Uhl, Kapellenbauvereinsvorsitzender, und der gesamte Vorstand bei der Hauptversammlung (wir berichteten). "Der Kapellenbauverein ist ein Verein, in dem Leben herrscht, in dem etwas Gutes erfolgt, es ist immer sehr schön, in Apfelbach Gottesdienst zu feiern", lobte Stadtpfarrer Thomas Jeschner. Er dankte auch Ruhestandspfarrer Helmut Süß.

Eine Bitte galt der anwesenden Prominenz: "Vielleicht setzen in diesem Jahr der Barmherzigkeit einige der Würdenträger der Stadt ein Zeichen der Nächstenliebe und übernehmen selber einen Dienst beim Pfarrfest. Wir unterstützen damit das außerordentliche Heilige Jahr, das Papst Franziskus ausgerufen hat."

Von einem intakten gesellschaftlichen Leben in der Stadt sprach dritter Bürgermeister Klaus Lehl. "Wir schätzen uns glücklich, in Eschenbach viele Vereine mit unterschiedlichsten Zielrichtungen zu haben, die sozialer, religiöser, sportlicher, kultureller oder gesellschaftlicher Art sind. Jeder Verein braucht finanzielle Unterstützung, so auch der Apfelbacher Kapellenverein", sagte Lehl und übergab dem Vereinsvorsitzenden Bruno Uhl ein gefülltes Kuvert.

"Ihr selbst gesetztes Ziel, diese Kapelle zu erhalten, verfolgen Sie vorbildlich und mit großem, christlichem Engagement", lobte Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies Apfelbachs Kapellenbauverein. Gerade in der heutigen Zeit seien Orte der Besinnung und der Ruhe sehr wichtig. "Sie sind Mitglieder einer Solidargemeinschaft, in der jeder Einzelne wichtig ist", stellte Kies fest und übergab Uhl namens des Stadtverbands ebenfalls ein Kuvert mit Inhalt, der zur Pflege des kleinen "Apfelbacher Doms" Verwendung finden soll.

Vinzenz Dachauer, langjähriger Stadtverbandsvorsitzender, schilderte sehr amüsant das Wirtshaussterben in Apfelbach und Entstehen der Kapelle. "Als ich in grauer Vorzeit nach Eschenbach gekommen bin, hat es in Apfelbach drei Wirtshäuser und zwei Spelunken gegeben. Dann wollten sie in Apfelbach unbedingt eine Kapelle und siehe da, am Schluss ist eine Kapelle da gestanden, aber es gab kein Wirtshaus mehr."
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