Hilfe im Schuhkarton
Mitarbeiter der Firma Rogers unterstützen Bayreuther „Tafel“ mit 88 Päckchen

Bei der "Aktion Schuhkarton" spendete das Personal der Firma Rogers 88 Päckchen für die von der Bayreuther "Tafel" versorgten Hilfsbedürftigen. Die Unternehmensleitung beteiligte sich mit Gutscheinen. Unser Bild zeigt: (von links) Bernd Sommermann und Peter Ziller (Tafel), Betriebsrat Markus Streit, Initiatorin Marina Zwoch, Ingrid Heinritzi-Martin (Tafel), Personalchefin Anette Enders und Betriebsratsvorsitzende Kerstin Dietl. Bild: do

Nicht alle Menschen haben ihr täglich Brot - auch wenn es Lebensmittel im Überfluss gibt. Die "Tafeln" bemühen sich hier um einen Ausgleich. Um dazu beizutragen, dass diese in Notsituationen helfen können, war der Betriebsrat der Firma Rogers angetreten. "Anderen Menschen ein etwas schöneres Weihnachten zu ermöglichen", lautete der Appell von Kerstin Dietl, der Vorsitzenden des Gremiums. Sie überzeugte viele Kollegen, sich an der "Aktion Schuhkarton" zu beteiligen.

"Einfach nur einen Schuhkarton mit Nützlichem im Wert von zehn Euro füllen", empfahlen Dietl und ihr Stellvertreter Markus Streit dem Personal. Und das taten viele: Ein Besprechungsraum der Firma Rogers verwandelte sich in ein Paket-Lager. 88 kunterbunt Päckchen türmten sich vor der staunenden Delegation der Bayreuther "Tafel".

Rasierschaum für den Mann, Haarsprays, Duschbäder, Deos, Shampoos, Kaffee, Zucker, Schokoladen, Tee und vieles mehr hatten die Betriebsangehörigen in ihrer persönlichen Geschenkebotschaft an die Hilfsbedürftigen verstaut. Auch Geldspenden waren willkommen. Und so ließ sich die Unternehmensleitung "nicht lumpen": "Für jeden Spenden-Euro der Mitarbeiter einen weiteren Euro der Firma Rogers", hieß die Devise. Personalchefin Anette Enders überreichte die Beteiligung des Unternehmens in Form von Gutscheinen.

Den Anstoß zur Hilfsaktion hatte Rogers-Mitarbeiterin Marina Zwoch gegeben - mit beeindruckendem Erfolg, wie sich bei der Übergabe der Spendenpakete an Ingrid Heinritzi-Martin von der Bayreuther "Tafel" zeigte. Ein Kleintransporter stand bereit, um die Fracht in die oberfränkische Bezirkshauptstadt zu transportieren.
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