Hutza-Nachmittag__„beim Taubnschuster“
Seniorenbeauftragte: Rück- und Ausblick im Stadtrat

Die Vorbereitungen zur Gründung der Seniorenselbsthilfegemeinschaft "Generationen Hand in Hand" haben Elisabeth Gottsche während des gesamten Jahres in Anspruch genommen. In der Jahresabschlusssitzung des Stadtrats (wir berichteten) blickte die Seniorenbeauftragte auf die Planungs- und Anlaufphase der "GeHiH" zurück, deren Mitgliederzahl sich seit der Gründungsversammlung bereits von 61 auf 90 erhöht hat. Bürgermeister Peter Lehr bezeichnete das neue Angebot als einen "Quantensprung".

"Ich war seit Januar eingespannt", bekannte Gottsche. Sie berichtete von 15 Treffen mit Stadt- und Gemeinderäten sowie kommunalen Seniorenbeauftragten, außerdem von einem Informationstreffen von Oberpfälzer Seniorenbeauftragten in Neumarkt - und von einem folgenreichen Gespräch mit Landrat Andreas Meier.

Dabei sei erreicht worden, dass der "GeHiH" ein Arbeitszimmer im Gebäude des Landratsamts zur Verfügung gestellt wird. Dank sagte die Seniorenbeauftragte Karl Lorenz und Udo Müller für die dafür gewährte Unterstützung. Gleichzeitig verheimlichte sie nicht, dass die örtlichen Sprechstunden der Seniorenbeauftragten im Nebenzimmer des Einwohnermeldeamts mangels Interesse im Herbst eingestellt wurden.

Als Dauerbrenner betrachtet Gottsche das barrierefreie Wohnen. Dieses sei zwar auch in Eschenbach sehr gefragt, doch fehlten Möglichkeiten dazu, bedauerte sie. Wegzüge seien die Folge. Im Zusammenwirken mit dem Heimatverein schweben der Seniorenbeauftragten regelmäßige Gesprächsrunden und Hutza-Nachmittage "beim Taubnschuster" vor. Sie verwies dazu auf Angebote andernorts, die gut angenommen würden.

"Mit den Füßen auf dem Boden bleiben, im Kopf Visionen haben, mit den Händen an die Arbeit gehen und mit dem Herzen bei den Menschen bleiben", lauteten die Abschlussworte von Gottsches Jahresbericht.
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