In Zeiten von Niedrigzins Rendite erwirtschaften: Finanzberater referieren
Sparern „geht Treibstoff aus“

Die Situation auf dem Finanzmarkt und Möglichkeiten, wie trotz Niedrigzins Renditen erwirtschaftet werden können: Das waren die Themen von Finanzberater Michael Graf aus Grafenwöhr und seinem Gast Sven Mückenheim aus Hamburg (von rechts). Bild: rn

Speinshart. Das Zinsniveau für Spareinlagen bei den Banken liegt fast bei Null. Über Möglichkeiten einer gezielten Vermögensstrategie und über Anlagevarianten, um Renditen zu erwirtschaften, informierten der Grafenwöhrer Finanzberater Michael Graf und sein Hamburger Kollege Sven Mückenheim bei einem Vortrag in Räumen des Klosters.

"Der Zins ist verschwunden, wohin mit meinem Geld?" Mit dieser Frage wandte sich Graf - er zählte 2014 laut Finanzen Verlag zu den 50 besten Finanzberatern Deutschlands - an eine große Interessentenrunde. "Die Mischung macht's", versicherte der Experte, der eine 25-jährige Erfahrung im Bank- und Finanzwesen hat. Der Referent durchleuchtete die aktuelle Situation auf dem Finanzmarkt und outete sich als kein Freund von Mario Draghi, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank. Durch dessen Zinspolitik gehe Spareinlagen, Lebensversicherungen und Pensionskassen "der Treibstoff aus", herrsche Ratlosigkeit, ergäben sich Notstandslagen. Denn: "Vier Prozent Zins braucht jeder", um eine ausreichende Rendite über der Inflationsrate zu bekommen. Anhand einer Reihe von Rechenmodellen, unter anderem zu Anleihen und Investmentfonds, zeigte Graf im Anschluss den Zuhörer Lösungen auf.

Dann übergab er das Wort an Gastreferent Sven Mückenheim aus Hamburg, der insbesondere auf Direktinvestments einging. Einer Klosterführung schloss sich eine rege Aussprache an.
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