Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft
Bewährte Mannschaft

Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies (rechts) und die Vorstandsmitglieder Fritz Thurn und Udo Müller (von links) gratulierten Ludwig Schneider, Manfred Dörner senior, Manfred Dörner junior und Helmut Eckert zu hervorragenden Schießergebnissen. Bild: rn

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) vertraut auf ihre erprobten Führungskräfte. Bei der Jahreshauptversammlung wurde die Vorstandschaft um Manfred Dörner junior für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Für die besten Schützen von drei Wettbewerben gab es Pokale.

In der Gaststube des Kleintierzüchterheims bedauerte Dörner die Schließung des Vereinslokals "Weißes Roß". Er berichtete von einem kurzfristig anberaumten Arbeitseinsatz, bei dem die Requisiten im Materialraum der Reservistenkameradschaft bis auf Weiteres gelagert wurden. Nach dem Totengedenken berichtete zweiter Vorsitzender Manfred Dörner senior von der Mitgestaltung des Volkstrauertages, der Teilnahme an der Fahrt nach Hamburg mit Besuch der Panzertruppenschule Munster, dem Pokalschießen im Schützenhaus Kastl und vom Besuch örtlicher Festlichkeiten.

Dem Backofenfest in und vor dem alten Feuerwehrhaus maß er einen besonderen Stellenwert bei. Als festen Bestandteil der geselligen Kameradschaftspflege bezeichnete Dörner das Helferfest bei Fritz Thurn. Er wertete dieses kleine Gartenfest als Dank an die tatkräftigen Mitarbeiter bei Vereinsveranstaltungen. In den Frauen sieht er eine tragende Stütze bei den Backofenfesten.

Kassier Udo Müller freute sich über die Resonanz zu einem Spendenaufruf, bei dem es um den Erhalt der alten Traditionsfahne ging. Er bedankte sich bei Sparkasse, Stadt, Stadtverband und privaten Geldgebern für die erhaltenen Zuwendungen. "Sie tragen erheblich dazu bei, ein Stück örtlicher Kulturgeschichte zu erhalten", versicherte Müller. Darüber hinaus gab er bekannt, dass das Vereinsvermögen zum Erfüllen der satzungsgemäßen Aufgabe des Vereins ausreicht, um den soldatischen Geist durch treue Kameradschaft zu pflegen und die gefallenen und verstorbenen Mitglieder zu ehren.

Neuwahlen des Vorstands


Als Wahlvorstand übte Bürgermeister Peter Lehr nur eine formelle Funktion aus. Da keine anderen Vorschläge genannt wurden, erhielten Vorsitzender Manfred Dörner junior, zweiter Vorsitzender Manfred Dörner senior und Udo Müller als Kassier und Schriftführer weiterhin das Vertrauen. Zu Beisitzern wurden Fritz Betzl, Hans Bscherer, Vinzenz Dachauer, Helmut Eckert, Walther Hermann, Klaus Lehl, Helmut Lenuweit, Anton Ruhland, Ludwig Schneider, Fritz Thurn, Karl Völkl und Hans Wöhrl.

In seinem Grußwort stellte der Bürgermeister eine Verbindung zwischen dem satzungsgemäßen Zweck der Kameradschaft und dem Vereinsleben her. Für die Mitgestaltung des Volkstrauertages bedankte sich Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies. Er wünschte sich, dass sich die KSK weiterhin am gesellschaftlichen Leben der Kommune beteiligt. Lehr und Kies überreichten Geldspenden.

In einer Vorschau kündigte Dörner die Teilnahme an der Stadtmeisterschaft im Kegeln und an der Kreisverbandstagung in Burkhardsreuth an. Das Backofenfest wird am 19. Juni wieder beim alten Feuerwehrhaus stattfinden.

Beste SchützenEin weiterer Höhepunkt stand mit der Ehrung der besten Schützen bevor. Beim Schießen um die Vereinsmeisterschaft (30 Schuss) nahmen die ersten Plätze Manfred Dörner junior, Ludwig Schneider, Manfred Dörner senior und Helmut Eckert ein. Einen Wanderpokal hatte Hubert Schug gestiftet. In diesem Wettbewerb war Helmut Eckert nicht zu schlagen. Auch beim Schießen um den Königspokal waren nur fünf Schuss abzugeben. Hier setzte sich zum zweiten Mal Manfred Dörner junior durch. Als erster beziehungsweise zweiter Ritter folgten Ludwig Schneider und Manfred Dörner senior. (rn)
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