Josef Rupprecht feiert am Mittwoch 70. Geburtstag
Immer nah an den Menschen

Josef Rupprecht steht mitten im Leben - und das nicht nur wegen seines jahrzehntelangen vielfältigen ehrenamtlichen Engagements. Dementsprechend groß wird am morgigen Mittwoch die Schar der Gratulanten anlässlich seines 70. Geburtstags sein. Bild: rn

Seit 40 Jahren engagiert sich Josef Rupprecht ehrenamtlich - und das gleich in mehreren Funktionen. Bereits 2002 wurde ihm "in Würdigung langjähriger hervorragender Verdienste" das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten verliehen. Am morgigen Mittwoch feiert der Vorstandsvorsitzende des Heilpädagogischen Zentrums Irchenrieth seinen 70. Geburtstag.

Geboren wurde Rupprecht 1946 in Runkenreuth. Am Rande des Truppenübungsplatzes wuchs er zusammen mit drei Brüdern auf. Seine Eltern Johann und Maria Rupprecht betrieben eine Landwirtschaft. Nach dem Besuch von Volksschule und Wirtschaftsschule, der damaligen Handelsschule, begann am 1. August 1963 sein Dienst bei der Sparkasse in Eschenbach. Bereits eine Woche später ging es für den jungen "Stift" nach Grafenwöhr - sein Ausbildungsort für die nächsten eineinhalb Jahre.

Als Filialdirektor tätig


Nach der Gehilfenprüfung zum Bankkaufmann kam Rupprecht 1966 nach Eschenbach zurück, wo er in allen Abteilungen, besonders aber im Bereich Spareinlagen und Zinsen, eingesetzt wurde. Dem Besuch eines mehrjährigen Fachlehrgangs folgte 1970 die Fachprüfung für den gehobenen Dienst. Das Wertpapier- und Auslandsgeschäft stand nun im Vordergrund seiner beruflichen Aufgaben.

Dann kam Ende August 1976 die Fusion der Sparkassen Eschenbach, Neustadt und Vohenstrauß. Im Zuge der Entwicklung der Vereinigten Sparkassen wurde Rupprecht Verantwortlicher für die Filialdirektion Eschenbach. Als solcher war er auch zuständig für den Dienstbetrieb in Kirchenthumbach, Neustadt am Kulm, Oberbibrach, Schlammersdorf, Thurndorf, Troschenreuth und Vorbach.

Als er im März 2006 nach 43 Dienstjahren aus familiären Gründen vorzeitig in den Ruhestand trat, war die geballte Sparkassenprominenz versammelt. Menschlichkeit, Ehrlichkeit, Fleiß und Einsatzbereitschaft zählte Vorstandsvorsitzender Josef Pflaum bei der Verabschiedung als Stärken des Filialdirektors auf. Er bescheinigte ihm Charakterstärke, ein stets offenes Ohr und resümierte: "Josef Rupprecht hat als Ausbilder, Chef und Mensch Qualität gelebt und weitergegeben. Kunden waren für ihn keine Kontonummern, sondern Menschen."

Sein Engagement im Ehrenamt begann der Banker und ehemalige Oberministrant 1976 im Elternbeirat des Heilpädagogischen Zentrums Irchenrieth. Zwei Jahre später übernahm er den Vorsitz des Gremiums. 1990 folgte der Einstieg in den Vorstand des Vereins HPZ und seit 1998 ist Rupprecht dessen Vorstandsvorsitzender. Bei der heuer anstehenden Neuwahl wird er allerdings nicht mehr kandidieren.

Im kirchlichen Bereich war Rupprecht Gründungsmitglied der Pfarr-, Sing- und Musikschule und fungierte zwölf Jahre als deren stellvertretender Vorsitzender. Beim Katholischen Männerverein war er ebenfalls viele Jahre im Vorstand tätig.

Kassier und Revisor


Beim Bayerischen Soldatenbund ist er für die Finanzen des Kreisverbandes Eschenbach zuständig. Seine Verbundenheit mit dem örtlichen Vereinsleben bekundet er zudem durch Mitgliedschaften und zahlreiche Tätigkeiten als Revisor bei der CSU, der Faschingsgesellschaft, der Gesellschaft "Frohsinn", den Fördervereinen von Gymnasium und Wirtschaftsschule, dem Kapellenbauverein Apfelbach, dem Karten- und Schachverein, der Kolpingfamilie, beim Sportclub und bei der Siedlergemeinschaft.

1969 heiratete Josef Rupprecht Gerda Lenz. Beide bauten im Meierfeld ein Einfamilienhaus. Die Söhne Wolfgang und Martin komplettierten die Familie. Der Jubilar ist sehr heimatliebend. Eschenbach und seine landschaftlichen Schönheiten sieht er als einen "Ort der Entspannung und der Freude" an.
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