Jugendfeuerwehr gibt Vorführungen
Vorsicht, heiß

Mit Wasser kann man nicht alles löschen, wie die Jugendfeuerwehr anhand eines Fettbrandes zeigte. Besser ist es, stattdessen eine Decke oder Kleidungsstücke zu nehmen. Bilder: rn (2)

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit genügt, und der Herd steht in Flammen. Dann heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Eschenbacher Jugendfeuerwehr zeigte, was in solchen Fällen zu tun ist.

Ein bunter Spiel-, Spaß- und Erlebnisparcours rund um das Thema Feuerwehr lockte rund 40 Kinder zur Feuerwehr. Das Ferienangebot hielt viele spannende Vorführungen bereit. Die Jugendfeuerwehr unter Leitung von Patrick Dobmann und dem Brandschutzerziehungs-Team hatte nicht zu viel versprochen.

Die Kinder mussten mit der Kübelspritze Tennisbälle von Pylonen oder durch ein Labyrinth spritzen. Mussten sie mit Hilfe eines Rettungsspreizers einen Tennisball von einem Ort zum anderen bringen, hieß es, das mit einem wassergefüllten Plastiktrinkbecher zu schaffen. Mit viel Gefühl war auch diese Aufgabe zu bewältigen.

Neben Zielwerfen und Straßenmalen lockte zum ersten Mal die Disziplin Schlauchkegeln. Hier galt es, einen aufgerollten C-Schlauch in Richtung wassergefüllter Plastikflaschen abzurollen. Die Flaschen waren wie beim Kegelsport aufgestellt.

Zwei Vorführungen dienten als Brandschutzerziehung: Dobmann zeigte, was passiert, wenn bei einem Fettbrand Wasser als Löschmittel verwendet wird. Er warnte davor, dass die durch dieses Verhalten ausgelöste Stichflamme Folgen nach sich zieht. Um das Feuer zu löschen, sollten in solchen Situationen nur spezielle Löschdecken, Handtücher oder Kleidungsstücke verwendet werden.

Laute Vorführung


Welche nicht minder wirksame und zugleich unangenehme Folge eine Spraydose haben kann, die längere Zeit hinter der Windschutz- oder Heckscheibe eines Autos liegt und der Sonne ausgesetzt ist, zeigte Dobmann mit einer weiteren Vorführung: Die Dose zerlegte sich mit einem ohrenbetäubenden Knall.

Viele der jungen Besucher fühlten sich vor dem Feuerwehrgerätehaus bereits als künftige Spritzenmänner. Sie kletterten in die Einsatzfahrzeuge der Wehr und genossen von den Fahrersitzen aus besondere Momente. Emsiges Treiben herrschte auf der Freifläche vor dem Gerätehaus. Nach diesen heißen Szenen warteten auf die künftigen Feuerwehrkräfte Durstlöschmittel des Jugendforums.
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