Kapellenbauverein
Arbeit auf mehr Schultern verteilen

Seit mehr als 20 Jahren ist die Kreuzkapelle der Mittelpunkt des Eschenbacher Ortsteils Apfelbach. Vielen ehrenamtlichen Helfern des Kapellenbauvereins unter der Leitung von Bruno Uhl ist der Erhalt und die Pflege des schmucken Kirchleins ein Herzensanliegen.

Im Seniorenclubraum des Pfarrheimes trafen sich Mitglieder, Freunde und Gönner zur Jahreshauptversammlung, die mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Norbert Jeschner und Hans Lehner begann. "Der Kapellenbauverein hat seine Aufgabe, den Unterhalt der Kapelle zu garantieren, wieder erfüllen können." Mit dieser Aussage leitete Vorsitzender Bruno Uhl den Jahresbericht 2015 ein.

"Ein Verein kann ohne Freiwillige, die für 'Gottes Lohn' mitmachen, nicht existieren", machte Uhl, der die Geschicke des Kapellenbauvereins seit dessen Gründung im Jahr 1993 leitet, dabei deutlich. "Die Kapelle wurde wieder von - leider wenigen - freiwilligen Helfern das Jahr hindurch innen und außen gehegt, gepflegt, geschmückt und gereinigt. Hier wäre eine Verteilung der Arbeiten auf mehrere Schultern wünschenswert."

Im vergangenen Jahr wurden 40 neue Gebetbücher eingestellt und 2 neue Ministrantengewänder angeschafft: alles "spendenfinanziert", wie der Vorsitzende sagte. Eine weitere Spende machte eine neue Altardecke möglich. Dankbar erwähnte Uhl die wöchentlichen Messfeiern, die Stadtpfarrer Thomas Jeschner und bei dessen Verhinderung Pfarrer i. R. Helmut Süß in der Kapelle zelebrierten.

Eschenbacher ministrieren


Dank sprach der Vorsitzende auch den Ministranten und Eltern aus Eschenbach aus, die ihre Kinder nach Apfelbach zum Ministrieren fahren. "Leider haben im vergangenen Jahr unsere Apfelbacher Ministrantinnen Denise Kraus und Milena Winkler nach fast fünfjährigem Dienst aus schulischen Gründen ihren Dienst gekündigt. Dankbar wurden sie mit einem kleinen Präsent verabschiedet."

Neuer Anstrich am Vorbau


Uhls Dank für die Mithilfe bei der Erfüllung der Vereinsaufgaben galt dem gesamten Vorstand, besonders seinem Stellvertreter Robert Held, Kassenverwalterin Michaela Hausner und Schriftführerin Ingrid Kallmünzer. Auch für Geld- oder Kerzenspenden, anonyme Spenden in den Opferstock sowie für alle Zuwendungen von Privatleuten, Stadt, Sparkasse und Stadtverband sagte er "Dankeschön".

Für dieses Jahr steht als größere Maßnahme die Erneuerung des Anstrichs am hölzernen Vorbau der Kapelle bevor. Für die Arbeit hofft der Vorsitzende auf Freiwillige, vielleicht sogar auf einen Fachmann. "Meinen Appell vom vergangenen Jahr an die jüngere Generation, sich mit freiwillig übernommenen Diensten im Verein einzubringen, kann ich nur wiederholen. Recht erfolgreich war er nicht." Abschließend erinnerte Bruno Uhl, "nächstes Jahr sind wieder Neuwahlen".

Die EhrenamtlichenTägliches Auf- und Zusperren der Kapelle, Nachfüllen von Opferlichtern und des Ewigen Lichtes, Kehren des Vorplatzes und der Straße, Winterdienst, Sauberhalten der Rasenfläche: All das erledigte Karl Stopfer mit Unterstützung durch seine Frau Resi.

Um die Sauberkeit in der Kapelle waren Gertrud Ficker und Ingrid Uhl bemüht; Letztere kümmerte sich zudem um den Blumenschmuck, saubere Priester- und Ministrantengewänder sowie Kelchtücher. Dank Blumen- und Geldspenden hatte der Kapellenbauverein selbst für den Blumenschmuck keine Ausgaben. Für Blumen am Bildstock sorgte Gertrud Ficker. Sandra Winkler und ihr Sohn Marcel halfen beim Schmücken des Christbaumes mit. Justi Pscheidt übernahm Putzarbeiten, als Ingrid Uhl "außer Gefecht war".

Für das Wechseln, Waschen und Bügeln der Decken an Altarund Opfergabentisch sowie Konsolen am Tabernakel war Ingrid Kallmünzer zuständig, unterstützt von Ehemann und Tochter. Josef Bauer "hat den Rasen kurz gehalten, Bronislav Primann den Rhododendronstrauch am Bildstock vor Wildverbiss geschützt", informierte Vorsitzender Bruno Uhl. Gelegentliche Mesner-und Lektorendienste leistete in Vertretung des Vorsitzenden Edeltraud Neumüller. (gpa)
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