Katholischer Frauenbund Eschenbach macht mit vielfältigen Aktivitäten auf sich aufmerksam
"Sind kein Altenverein"

Brauchtum und christliche Werte in den Familien hochzuhalten: Das hat sich der Katholische Frauenbund zur Aufgabe gemacht. Dieter Kies, der Vorsitzende des Stadtverbands, überschüttete die Mitglieder dafür mit Lob: "Ihr seid eine Gemeinschaft, in der etwas wächst, reift, blüht und Frucht bringt."

"Gemeinsam sind wir stark": Wie sehr sich das Motto des Frauenbundes durch das vielfältige Vereinsgeschehen zieht, offenbarten die Berichte in der Jahreshauptversammlung.

"Das erste Ereignis war die Einweihung unserer wunderschönen Bergkirche am 1. Mai, zu der wir am Nachmittag mit einem großen Kuchenbüfett aufwarteten." Mit diesem Rückblick eröffnete Vorsitzende Monika Stopfer ihren Jahresbericht, der für Mai 2015 drei weitere Veranstaltungen enthielt: einen Wohlfühlabend, das Muttertagsfrühstück mit einem Vortrag zum Thema Schmerz und das Legen des Blumenteppichs für Fronleichnam.

"Am 17. Juni waren wir in Irchenrieth davon beeindruckt, wie das Personal mit viel Liebe seine Arbeit verrichtet." Ihre Anmerkungen zum Bürgerfest nahm Stopfer zum Anlass, sich nochmals für die zahlreichen Kuchenspenden zu bedanken, "ohne die wir arm dastehen würden". Die Vorsitzende blickte dann auf die Aufführung der Operette "Maske in Blau" auf der Luisenburg zurück.

Mit Gaumengenüssen begann der Herbst. Auf einen opulenten Kochabend mit Irmgard Bößl folgten ein bayerisches Frühstück und als Kontrastprogramm ein Oktoberrosenkranz. Der Elisabethfeier mit Ehrungen maß Stopfer besonderen Stellenwert bei. Zu Gast war Johanna Schirdewahn vom Verein "Asante". "Das Weihnachtsfrühstück bereicherte Ulla Streit mit Mundartgeschichten", erinnerte die Vorsitzende.

Teilnahme am Faschingszug


Dem ernsten Thema "Schlaganfall" war das erste Frühstück im Jahr 2016 gewidmet. Danach wurde es heiter: bei der Teilnahme an Faschingsveranstaltungen und beim Frauenfasching gemeinsam mit der Frauen-Union. "Wir wollten zeigen, dass wir kein Altenverein sind, wie es immer heißt, sondern ein flotter, jung gebliebener Verein", begründete sie die Teilnahme am Faschingszug.

"Überaus aktiv"


Von Spenden von insgesamt 1400 Euro berichtete Christine Kies: für den Verein "Lebkom" gegen Genitalverstümmelung und Beschneidung von Frauen, das Heilpädagogische Zentrum Irchenrieth, die Flüchtlingshilfe, den in Kenia tätigen Verein "Asante", den Arbeitskreis Asyl, die Nachmittagsbetreuung an der Förderschule und die Mittagsbetreuung an der Markus-Gottwalt-Schule.

Bezirksvorsitzende Elke Burger freute sich über die Initiativen des "überaus aktiven Zweigvereins" und resümierte: "Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere." Auch dritter Bürgermeister Klaus Lehr und Stadtpfarrer Thomas Jeschner bedankten sich für die Aktivitäten des Frauenbundes. Dieter Kies für den Stadtverband bezeichnete die Ortsgruppe als "tragende Säule innerhalb der Stadt". Vor den Regularien hatten die Mitglieder einen reichhaltigen Imbiss genossen.

Fünf BeisitzerinnenBei den Neuwahlen wurden Monika Stopfer als Vorsitzende, Loni Schäffler als ihre Stellvertreterin, Christine Kies als Kassenverwalterin und Monika Wöhrl als Schriftführerin bestätigt. Neu ist die Runde der Beisitzer mit Maria Götzl, Renate Held, Claudia Preiwisch, Karin Schüller und Agnes Walberer. Die Kasse prüfen Gerda Rupprecht und Angelika Trummer. (rn)
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