Katholischer Männerverein stolz auf neues Banner
Flagge zeigen

Stolz ist der Katholische Männerverein auf sein neues Banner. Am Wochenende segnete Stadtpfarrer Thomas Jeschner (Zweiter von links) die Fahne in der Stadtpfarrkirche. Unser Bild zeigt Vorsitzenden Manfred Neumann (links), Pfarrer Paul (Zweiter von rechts) und Fahnenträger Wolfgang Denk (rechts). Bild: do

Zum ersten Mal in der Geschichte des Katholischen Männervereins demonstrieren die Mitglieder mit einem Banner, dass sie zusammengehören. Am Wochenende segnete Stadtpfarrer Thomas Jeschner das Glaubenskennzeichen.

Die Kolpingfamilie tut es, der Katholische Frauenbund tut es. Da ist es selbstverständlich, dass auch der Katholische Männerverein "zur Fahne" steht, sagte Stadtpfarrer Thomas Jeschner bei der Fahnenweihe. Sich hinter einer Flagge zu versammeln, sei ein Zeichen von Solidarität und Glaubensbekennung, bemerkte der Dekan. "Wir gehören dazu", würden die Mitglieder dadurch in die Welt hinaus schmettern.

Darin sah auch Manfred Neumann, Vorsitzender des Katholischen Männervereins, das wichtigste Argument zur Anschaffung eines Vereinsbanners, das es auf bayerischer Vereinsebene für die Katholischen Männergemeinschaften bisher noch nicht gegeben habe. Erst durch die Initiative des Eschenbacher Ortsverbandes St. Michael sei auf Landesverbands- und Diözesanebene die Einführung eines einheitlichen Banners beschlossen worden. "Jetzt können wir uns öffentlich darstellen und zeigen, dass wir zu unserem Glauben stehen", sagte Neumann. Stadtpfarrer Thomas Jeschner verband die Segnung mit den Worten der Sonntagslesung: "Der Herr gib euch Kraft zu jedem guten Werk und Wort".

Nach der Bannerweihe folgte die Jahreshauptversammlung des Männervereins St. Michael. Nach der Vorabendmesse trafen sich die Mitglieder im Pfarrheim, um die Berichte des Vorstandes entgegenzunehmen und sich bei einer Brotzeit zu stärken. Zu den Mitgliedern gesellten sich schließlich die Damen. "Auch die Frauen gehören zu unseren Veranstaltungen", betonte Vorsitzender Manfred Neumann. Die fehlende Mitgliedschaft kraft Satzung sei kein Hindernis, zum Männerverein zu kommen, sagte er. Umgekehrt sei es beim Katholischen Frauenbund. Beide kirchlichen Organisationen können mit dieser Regelung gut leben.

Das Vereinsleben blüht, auch beim Männerverein. In der Jahreshauptversammlung zog Neumann deshalb wie so oft eine erfolgreiche Jahresbilanz. In Anwesenheit der mit Ortspräses Dekan Thomas Jeschner, Pfarrer Paul und Ruhestandspfarrer Helmut Süß geballten pastoralen Präsenz, von dem dritten Bürgermeister Klaus Lehl, Kulturbeauftragten Willi Trummer, Stadtverbandsvorsitzenden Dieter Kies und Vertretern des Frauenbundes und der Kolpingfamilie blickte Neumann nach dem deftigen "Abendmahl" auf die zahlreichen Aktivitäten des Jahres zurück. Beispielhaft erinnerte der Vorsitzende an die Aufgabe zur Spendensammlung beim Faschingszug, den Vortrag von Dr. Manfred Hausel zum Thema der Organspenden, an Kreuzweg und die Maiandacht.

Dank zollte Neumann an edle Spender. Das 500 Euro teure Banner sei schon finanziert. Nicht fehlen durfte ein Appell an die Männerwelt, sich dem Verein anzuschließen. "Am Jahresbeitrag von sechs Euro wird's bestimmt nicht liegen", urteilte der Vorsitzende. Mit der Hoffnung auf ein kleines Wunder bei der Mitgliederwerbung schloss er seine Jahresbilanz. Lehl sprach ferner die Hoffnung aus, dass das neue Banner auch für alle Vereine der Stadt Ansporn sei, sich verstärkt mit ihrer Vereinsfahne zu präsentieren. Die erste Gelegenheit bestehe beim Volkstrauertag am Sonntag.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.