Kliniken Nordoberpfalz AG stolz auf Umbau
St. Laurentius eröffnet zweiten Pflegebereich

Viele Ehrengäste nutzten die Einweihungsfeier im Haus St. Laurentius der Kliniken Nordoberpfalz AG, um den neuen Wohnbereich "Mond" sowie seine Mitarbeiter und Patienten näher kennenzulernen. Bild: hfz

Es ist weit über die Grenzen Eschenbachs hinaus bekannt: das Haus St. Laurentius der der Kliniken Nordoberpfalz AG. Die Einrichtung zur Betreuung von Demenzerkrankten hat räumlichen Zuwachs bekommen: Am Freitag wurde der zweite Wohnbereich in großer Runde offiziell eingeweiht.

Eschenbach/Weiden. Der Bedarf an Pflegeplätzen ist enorm - Tendenz aufgrund der demografischen Entwicklung steigend. Seit dem 1. Oktober 2012 befindet sich das Haus St. Laurentius im ehemaligen Krankenhaus-Gebäude in Eschenbach. Was mit inzwischen komplett ausgebuchten 23 Plätzen zur Dauer-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege im Wohnbereich "Sonne" begann, wurde in den vergangenen Monaten mit den abgeschlossenen Umbauarbeiten um den zweiten Wohnbereich "Mond" erweitert. "Wir haben nun insgesamt 45 Pflegeplätze zur Verfügung, wobei von den 22 neuen bereits 9 vergeben sind und für die anderen eine große Nachfrage besteht", informierten Pflegedirektor Thomas Baldauf sowie Heimleiterin Daniela Jenke und Pflegedienstleiterin Maria Kneissl bei der Einweihung.

Kein einfacher Weg


"Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein", sagten dazu Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der AG, und Baldauf selbst mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe. Ruhestandspfarrer Helmut Süß erteilte den neuen Räumen den kirchlichen Segen.

s Bürgermeister Peter Lehr, sein Stellvertreter Karl Lorenz, eine große Delegation der Kliniken Nordoberpfalz AG um Vorstand Josef Götz, Chefärztin Elisabeth Eißner sowie etliche Hauptabteilungs- und Abteilungsleiter waren ebenso bei der Eröffnung dabei wie Vertreter der niedergelassenen Ärzte, Angehörige der Pflegebedürftigen sowie die Patienten selbst. Für Seggewiß war es eine große Freude, die Erweiterung des Hauses zu feiern. "Der Einstieg und weitere Weg in den vergangenen dreieinhalb Jahren war nicht einfach", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende. Er lobte Qualifikation und Einsatz der Mitarbeiter.

Der Weidener Oberbürgermeister ging auf die Behandlung von Demenzerkrankungen, einem Schwerpunkt in der Pflegeeinrichtung, ein. Angehörige könnten die Belastung auf Dauer nicht stemmen. Mit dem Haus St. Laurentius gebe es jedoch ein "Licht am Horizont". "Das Bestreben der Mitarbeiter, den Patienten mit viel Liebe, Zuwendung und Wertschätzung einen Wohlfühl-Bereich zu schaffen, ist auf Dauer der Grundstock für die erfolgreiche Arbeit mit Demenz-Kranken", sagte er.

Heimleiterin Daniela Jenke, die seit November für St. Laurentius mitverantwortlich ist, stellte den Gästen die Einrichtung genauer vor. Zudem kündigte sie an, dass künftig der Fokus mehr auf die Angehörigen-Arbeit gelegt werde. "Wir werden unsere Mitarbeiter in diesem Bereich noch gezielter weiterbilden", teilte sie mit.

Kinder singen zur Eröffnung


Pflegedienstleiterin Maria Kneissl lobte die gute Zusammenarbeit mit den Ärzten vor Ort. "Ein zufriedenes Leben bei Menschen mit Demenz ist nur dann möglich, wenn es eine entsprechende Einrichtung dafür gibt, die durch fachkundigen Rat und tatkräftige Arbeit das Selbstvertrauen der Patienten stärkt, in dem man ihnen auf Augenhöhe begegnet", betonte sie.

Für die Musik sorgten die Mädchen und Buben des Kindergartens Eschenbach sowie die Sengaster Stubenmusik von Gerhard Lehrer mit Band.
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