Kollermühle wurde zum Schauplatz einer Feuerwehr-Übung
Wohnhausbrand mit Übungspuppen

Die Feuerwehrleute mussten sich mit Atemschutzmasken durch den beißenden Qualm zur verletzten Person durchschlagen. Der Einsatz auf der Kollermühle wirkte ernst, war jedoch nur eine Übung zur Brandschutzwoche. Bilder: jma (3)

Die Scheune bei der Kollermühle steht in Flammen, eine Person wird vermisst. Bei der Notfallübung hatten die Feuerwehren die Situation jedoch im Griff.

(jma) Um 18:02 Uhr ertönte in Gössenreuth die Sirene. Danach alarmierte die Leitstelle auch die Feuerwehren Grafenwöhr, Gmünd und Eschenbach. Das Alarmstichwort lautete "Wohnhausbrand B3". Nach ein paar Minuten trafen die Feuerwehren an der Kollermühle ein. Dort brannte ein Nebengebäude und eine Person wurde vermisst.

Sofort bauten sie Schlauchleitungen auf und fuhren die Drehleiter aus. Ein Atemschutztrupp betrat das brennende Objekt, rettete die vermisste Person und leistete Erste Hilfe. Was nach einem Großbrand aussah, war eine Einsatzübung während der Brandschutzwoche. Das Szenario hatte sich der Grafenwöhrer Kommandant Alexander Richter ausgedacht. Mit Einsatzleiter und Gössenreuther Kommandanten Siegfried Regner waren circa 40 Einsatzkräfte vor Ort. An der Kollermühle waren einige Schwierigkeiten zu bewältigen. Die Hydranten hatten nicht den nötigen Druck, so dass Wasserwart Karl Hacker gefragt war. Auch die Creußen wurde angezapft.

Am Schluß war Richter sehr zufrieden, kleine Probleme wurden bei der "Manöverkritik" angesprochen. Als Gast vor Ort war auch Bürgermeister Edgar Knobloch, der ebenfalls lobende Worte fand. Richter dankte dem Besitzer der Kollermühle, Johann Dobmann.
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