Kurs für Natur- und Landschaftspfleger
Lernen im Wald

Teilnehmer des Kurses an der Informationstafel "Dessenreuth". Bild: rn

Der Eschenbacher Naturerlebniswald erhielt Besuch von Teilnehmern einer Fortbildung zum "Geprüften Natur- und Landschaftspfleger" (GNL). Der Kurs war Teil eines Lehrgangs am Fortbildungszentrum für Land- und Hauswirtschaft Almesbach. Dort werden die 16 angehenden Natur- und Landschaftspfleger 17 Wochen lang auf ihre Aufgaben vorbereitet.

"Anlage und Unterhalt eines Erlebnispfades" lautete das Thema der Führung von Martin Gottsche, dem forstlichen Fachverfahrensberater und Berater des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald. Als mögliche finanzielle Grundlagen nannte er Naturparkorganisationen, Sponsoren und Einnahmen aus Veranstaltungen. "Es gibt sehr viele Erlebnispfade. Allerdings verblasst die Schönheit oft schon nach wenigen Jahren." Bereits vor Anlage eines Pfades müsse daher dessen Unterhalt sicher geregelt sein.

Gottsche begründete mit Vorzeigebeispielen, warum sich der "Holzweg" von vielen anderen Pfaden abhebt. "Hier entsteht immer wieder etwas neues und altes wird abgerissen", gab er den angehenden Natur- und Landschaftpflegern mit auf den Weg. Als Motor des "Pfades mit Herz" nannte er die Waldjugend.

Wie Iris Prey vom Fortbildungszentrum Almesbach erklärte, ist die Fortbildung eine Zusatzqualifikation für "grüne Berufe" wie Landwirte, Gärtner, Winzer, Forstwirte, Teichwirte sowie Wasserbauer. Voraussetzung für die Teilnahme seien eine Berufsausbildung mit Abschluss und mindestens drei Jahre Berufspraxis. Prey zählte eine Reihe von Inhalten des GNL-Kurses auf, wie die Mithilfe bei der Pflege ökologisch wertvoller Flächen und der Kulturlandschaft, Mahd, Schnitt- und Pflanzmaßnahmen, Informationstätigkeit und Besucherbetreuung.
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