Landfrauen-Backabend: So gelingen leckere Küchel – Zutaten von Arrak bis Zucker
Erst kneten, „dann Hefe drauf“

Von den einzelnen Zutaten bis zum perfekten Küchel: Die Arbeitsschritte dabei zeigte, ergänzt durch Tipps aus ihrem reichen Erfahrungsschatz, eine Referentin bei der Veranstaltung der Landfrauen auf. Bild: rn

Küchelbacken ist eine kleine Wissenschaft. "Ma lernt nie aas. Wej i mein erstn Kurs ghaltn hob, hob i wos anders gsagt wei heit", gestand die Referentin beim Backabend der BBV-Landfrauen selbstkritisch.

Die Ortsbäuerinnen Maria Fichtl (Eschenbach) und Hermine Heimerl (Grafenwöhr, Gössenreuth, Gmünd) hatten zum Genussabend ins Pfarrheim geladen. 32 Teilnehmerinnen erlebten dort Wohltaten für Nase und Gaumen. Die Zubereitung des Teigs glich dabei einer Zeremonie. Bereits in der Anfangsphase war Arrak mit im Spiel, so dass wohlriechende Duftschwaden durch den Saal schwebten. Sie steigerten die Erwartung auf das spätere Abschlussessen.

Für wichtig hielt die Referentin das Sieben des Mehls, weil dadurch "Sauerstoff mit reinkommt". Die Teilnehmerinnen erfuhren auch, dass der Teig durch die Zugabe von Backpulver feinporiger wird und eine kleine Prise Salz - neben Eiern, Zucker und Butter - nicht fehlen darf.

Danach kam Technik, konkret der Mixer, ins Spiel. "Acht Minuten kneten lassen", lautete die Vorgabe für eine Fünf-Pfund-Menge - "und dann noch Hefe drauf". Das Formen von Teigknödeln zwischen den Handflächen oder auf einem kleinen Brett war dann Gemeinschaftsarbeit.

Gut abgedeckt harrten die Teigknödel im Anschluss eine gute Stunde lang der weiteren Behandlung: Ausdrehen zur klassischen Küchelform und Einlegen in heißes Butterschmalz. Auch bei diesen letzten Tätigkeiten wechselten sich die Frauen ab. Am Ende erfüllte der Duft von 122 Kücheln den Saal: Die Kostprobe konnte beginnen.
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