Markus-Gottwalt-Schule: Schulrätin führt neuen Rktor und neue Konrektorin in ihre Ämter ein
„Notfalltasche“ zum Einstand

Anja Bräu (Zweite von links) und Wolfgang Bodensteiner (rechts) sind das neue Schulleiter-Team der Markus-Gottwalt-Schule. Schulrätin Elisabeth Junkawitsch (Zweite von rechts) installierte Konrektorin und Rektor bei einer Feierstunde in der Aula. Glückwünsche kamen unter anderem von Schulverbandsvorsitzendem Peter Lehr (links). Bilder: rn (2)
 
Die Flötengruppe trug - ebenso wie Musikgruppe und Schulchor - zur musikalischen Gestaltung der Amtseinführung bei.

Nun ist es amtlich: Schulrätin Elisabeth Junkawitsch führte Wolfgang Bodensteiner und Anja Bräu offiziell in ihre Ämter als Rektor und Konrektorin der Markus-Gottwalt-Schule (MGS) ein. "Die Germanen fürchteten und verehrten den Wolf als starken und mutigen Käm- pfer", sagte Junkawitsch dabei mit Blick auf den Vornamen. Bei einem Schulleiter höre sich dies "gar nicht so schlecht an".

Die Dienstvorgesetzte räumte ein, dass Schulleiter nicht einfach so vom pädagogischen Himmel fallen, und vollzog die Lebensläufe der beiden "Neuen" nach. An der MGS habe Wolfgang Bodensteiner nun eine größere und komplexere Aufgabe, die "großes Können hinsichtlich Personal, Organisations- und Unterrichtsentwicklung fordert".

Junkawitsch sah im Schulleiter einen Qualitätsentwickler und -manager, der mit seinem Kollegium für die langfristigen Bildungschancen der Schüler verantwortlich sei und dem seine Position so manches abverlange. In Anja Bräu erkannte sie eine starke Begleiterin, die bereits unter Beweis gestellt habe, "dass sie entschlossen ist, mit Ihnen zusammen und, wenn Not am Mann ist, auch einmal alleine das Steuer dieses Schulschiffes fest in die Hand zu nehmen". Dem Sachaufwandsträger bescheinigte sie Schulfreundlichkeit.

Motiviertes Umfeld


Nach auflockernden Beiträgen der Flöten- und Musikgruppe sowie des Schülerchores eröffnete Schulverbandsvorsitzender Peter Lehr die Serie der Grußworte. Der Bürgermeister versicherte den Schulleitern ein engagiertes und motiviertes Umfeld, wünschte eine allzeit glückliche Hand und verkündete unter dem Eschenbach-Regenschirm: "Wir lassen Sie nicht im Regen stehen."

Auf das Verhältnis zwischen Elternbeirat und Schulleitung ging Björn Engelmann ein. Der Vorsitzende des Gremiums zeigte sich interessiert an einem regen Austausch und wünschte Rektor und Konrektorin "Fingerspitzengefühl und Schiedsrichterglück". Zusammen mit seiner Kollegin Anja Weissel überreichte er Blumen und kleine Aufmerksamkeiten. Stadtpfarrer Thomas Jeschner wünschte Gottes Segen und übergab mit Pfarrerin Anne Utz als "Soforthilfe" in einer "Notfalltasche" einen guten Tropfen.

"Es tut gut, warme Worte des Wohlwollens zu hören", versicherte Wolfgang Bodensteiner. "Ich mag die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, und sie macht mir Freude" betonte er. Die Grundlage dafür, dass er seine Aufgabe als Schulleiter als berufliches Glück begreifen könne, habe er seinen beiden Grundschullehrern zu verdanken. Er nannte sie zwei Leuchttürme, die ihm über das schulische Lernen hinaus Halt und Orientierung gegeben und Vorbildwirkung gehabt hätten.

"Mehr denn je Halt geben"


Bodensteiner leitete daraus drei Forderungen ab: "Kinder und Jugendliche brauchen authentische Lehrer, die nicht um die Zuneigung ihrer Schützlinge buhlen, sondern sie durch glaubhaftes Handeln und Tun gewinnen. Kinder und Jugendliche brauchen Ideale und auch Regeln, und dürfen sich nicht selbst überlassen werden. Kinder und Jugendliche brauchen mehr denn je Orientierung und Halt in unserer schnelllebigen Zeit."

In erfrischender Versform präsentierte er dann seine Stellvertreterin Anja Bräu. Ihre Videopräsentation mit Schlagwörtern und dazu passenden Bildern amüsierte das Auditorium sichtlich. Bräu stellte sich als "Pädagogin mit dem richtigen Riecher" und als "Rennschwein" vor, das auch einmal "den Schweinehund überwinden, die Sau rauslassen und auch eine faule Sau sein" will. Sie dankte für den leicht gemachten Einstieg an der MGS und bekannte: "Ich fühle mich schon sauwohl hier."
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