Martin Kohl erhält 300 Euro für „Erdbebenhilfe Nepal“
Mitten ins Herz

Damit es Notleidenden besser geht, überreichten (von links) Johanna Muck, Franz Eller, Pfarrerin Tina Binder, Rita Busch, Monika Haasmann, Pater Samuel, Marion Eschenweck und Fritz Fürk dem Vereinsgründer Martin Kohl einen 300-Euro-Scheck. Bild: Rosalinde Fürk

Thurndorf. Beim ökumenischen Schöpfungstag in der Pfarrei St. Jakobus hat der Verein "Wiederaufbau Bhaktapur - Erdbebenhilfe Nepal" eine Spende in Höhe von 300 Euro bekommen. Pater Samuel Patton und Pfarrerin Tina Binder von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Creußen gestalteten dazu eine Andacht zum Thema Schöpfung.

Johanna Muck hatte die Idee, dem Vereins-Gründer Martin Kohl bei seinem Projekt finanziell zu unterstützen. Kohl erläuterte bei der anschließenden Begegnung im Pfarrheim, warum er den Verein gegründet hat: Bei einem Erdbeben im April 2015 seien über 9000 Menschen gestorben. Nachbeben hätten noch mehr Leid über die Region gebracht und das Land zu einem der ärmsten der Erde geworden. Auch heute leben noch viele Menschen in Zelten und Notbehausungen. Der Aufbau gehe schleppend voran. Ziele sind laut Kohl, bei der Erneuerung mitzuhelfen, den Stadtentwicklungsplan anzupassen und die Trinkwasserversorgung zu verbessern. Der Pater betonte, dass Kohls Erklärungen die Herzen der Gäste erreicht habe. So hätten sich die Verantwortlichen der Kirchengemeinden entschlossen, die Teilnehmer der ökumenischen Begegnung um eine Spende für dieses Projekt zu bitten. Die Kirchenverwaltung spendete die beim Gottesdienst gesammelte Kollekte ebenfalls für das Projekt.

"Obwohl die Pfarrgemeinde auch Projekte innerhalb der Pfarrei zu finanzieren habe, müssen wir Christen vor allem ein Herz für Notleidende haben", erklärte Pater Samuel und überreichte Kohl und Beirat Fritz Fürk den Scheck über 300 Euro.
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