Mitglieder der Siedlergemeinschaft informieren sich über geförderten Austausch von Heizkesseln
Aus ineffizient mach innovativ

Siedlervorsitzender Werner Höppel (links) bedankte sich bei Elisabeth Gottsche und Richard Plössner für die Gestaltung des Informationsabends. Bild: rn

Nicht zum Kegeln waren die Mitglieder der Siedlergemeinschaft im Versammlungsraum der SCE-Kegelanlage zusammengekommen. Ihr Interesse galt dem Förderprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft zum Austausch von älteren Heizkesseln - schließlich neigt sich die Heizperiode 2015/2016 ihrem Ende entgegen.

Kompetenter Referent dazu war in der Frühjahrsversammlung Richard Plössner, Bezirksschornsteinfegermeister und Gebäude-Energieberater.

"Heizanlagenbonus"


Er wies auf einen "Heizanlagenbonus" für Eigentümer von selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern hin. Diese sollen damit motiviert werden, ihre veralteten und - verglichen mit dem Stand der Technik - ineffizienten, jedoch noch funktionsfähigen Heizkessel sowie die dazugehörige Anlagentechnik vorzeitig gegen moderne und innovative Heizanlagen beziehungsweise Wärmeversorgungssysteme auszutauschen. Ziel des Förderprogrammes der Staatsregierung sei die beschleunigte Reduzierung von Brennstoffverbrauch und von CO2-Emissionen in Bayern. Anhand von Beispielen erläuterte er den Zuhörern Förderfälle und Zuschusshöhen. Als Maximalbeträge beim "Heizanlagenbonus" nannte er 1000 Euro bei Heizkesseltausch, 1500 Euro bei Heizkesseltausch mit solarer Brauchwassererwärmung und 2000 Euro bei Heizkesseltausch mit solarer Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung.

Als weitere Referentin hatte Vorsitzender Werner Höppel Elisabeth Gottsche, die Koordinatorin der "Seniorengemeinschaft Generationen Hand in Hand im Kooperationsraum Vierstädtedreieck/westlicher Landkreis Neustadt/WN" eingeladen. Sie stellte deren Konzept und Aufgabe vor: unkomplizierte, wirkungsvolle und kostengünstige Hilfe für ältere, hilfebedürftige und kranke Menschen anzubieten.

"Füreinander sorgen"


Ziel der Seniorengemeinschaft sei es, es den Bürgern des Vierstädtedreiecks zu ermöglichen, möglichst lange im gewohnten Umfeld leben zu können. "Die Mitglieder sorgen füreinander mit Arbeiten, die sie selbst verrichten können, und erhalten im Gegenzug entsprechende Hilfe anderer Mitglieder", lautete ihre Kernaussage, die sie mit Beispielen aus dem Alltag ergänzte. Gottsche freute sich über die Nachfrage nach Beitrittserklärungen und verwies abschließend auf ihre Sprechstunden im ehemaligen Landratsamt: montags von 15 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr.
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