Mitgliederversammlung des Fördervereins Wirtschaftsschule
Ganztagsklasse ist der Renner

Mit Blumen dankte Walter Schnoy (rechts) der scheidenden Vorsitzenden Annemarie Metz für mehr als vier Jahre engagiertes Wirken für den Förderverein. Neu in der Vorstandschaft sind (von links) auch Beisitzer Jürgen Koller und zweiter Vorsitzender Karl Lorenz. Bild: rn

Der Förderverein ist von außerordentlicher Bedeutung für die Wirtschaftsschule. Neben Sach- und Förderleistungen erbringt er einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der künftigen offenen Ganztagsschule. Die läuft schon gut an.

Zur Mitgliederversammlung freute sich Vorsitzende Annemarie Metz über "einiges an Bequemlichkeit", das durch den Beitrag des Fördervereins für den neuen Aufenthaltsraum geschaffen wurde. Nach einem Rundgang durch die Schule kam sie zu dem Schluss: "Es macht Spaß hier." Sie empfahl einen neuen Kooperationsvertrag für die dritte Ganztagsklasse und dankte den Gebern von wichtigen Einzelspenden im Betrag von insgesamt 2340 Euro.

Zu den Fördermaßnahmen im Jahr 2015 zählte sie Beiträge für ein Bewegungsspiel, Fahrten zur Partnerschule in Polen und Theaterbesuche, für Schulband und Aufenthaltsraum, für die Ausbildung von Konflikt-Lotsen und zur Mitfinanzierung der Ganztagsklassen, für die sich 54 Schüler angemeldet haben. Kassenverwalter Richard Götz berichtete von einem Rekordumsatz und 138 Vereinsmitgliedern.

Schulleiter Thomas Reitmeier erwähnte die Änderungen im Lehrkörper und den Schülerrückgang in der zweistufigen Klasse. Die Gesamtschülerzahl ist dadurch auf 250 zurückgegangen. Die personelle Belegung der Schulen in Eschenbach und Weiden bezifferte er mit 750 Schülern und 90 Vollzeitlehrkräften. Vom Zuzug von Flüchtlingskindern ist auch der Wirtschaftsschulverbund Eschenbach-Weiden betroffen.

Die Versammlung erfuhr von drei Flüchtlingsklassen in Weiden, die auch Schüler aus Eschenbach besuchen. Für das nächste Schuljahr kündigte Reitmeier die Verlegung von zwei Klassen nach Eschenbach an. Er freute sich über die vielen Firmenangebote für Praktikumsstellen und eine initiierte Löt-Werkstatt mit der Firma Curamic. Der Zusammenarbeit mit den benachbarten Schulen maß er einen besonderen Stellenwert bei. Vor den anstehenden Neuwahlen erinnerte Studiendirektorin Annemarie Metz an den bisherigen Wechsel des Vorsitzenden im Rhythmus von vier Jahren. Als Nachfolger schlug sie Studiendirektor i. R. Walter Schnoy vor. Er war von 2009 bis 2013 Leiter der Schule.

Schnoy wurde einstimmig gewählt wie sein Stellvertreter Oberstudienrat i. R. Karl Lorenz, Schriftführerin Katja Engelbrecht-Hoven, Kassenverwalter Richard Götz, die Revisoren Mario Bscherer und Susanne Praun (neu) und die Beisitzer Jürgen Koller (neu), Annemarie Metz, Peter Mielich, Klaus Möller, Hannelore Ott, Günter Schorr, Dr. Horst Wiesent und Gertraud Wiesner. Schnoy versicherte, sich zum Wohl von Schülern und Schule einzusetzen.

Reitmeier berichtete über die offene Ganztagsklasse, die im kommenden Schuljahr angeboten werden soll. Die Schule sei bestrebt, die zusätzlichen Unterrichtsstunden "mit eigenen Lehrkräften zu stemmen". Die Versammlung beschloss die Erweiterung des bestehenden Kooperationsvertrages zur Mitfinanzierung der entstehenden Kosten. "Die Anmeldung von 54 Schülern, spricht für das Konzept", resümierte Studiendirektor Thomas Metzler.
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