Paul Pöllmann belegt beim Speerwerfen in Bremen den fünften Platz
„Bester Bayer in Bremen“

Über die Erfolge von Paul Pöllmann (Vierter von links) freuten sich (von links) Trainer Fabian Riedl, Betreuer Achim Kaufmann, Mutter Renate und Vater Raimund, Orthopädin Elisabeth Eißner, Matthias Haberberger (SCE), Spartenleiterin Hannelore Ott und dritter Bürgermeister Klaus Lehl. Bild: rn

Von 52,74 auf 55,99 Meter innerhalb eines Vierteljahres: Diese Leistungssteigerung brachte Paul Pöllmann, U 16-Speerwerfer des SCE, bei der deutschen Meisterschaft in Bremen den fünften Platz. Verein und Stadt würdigten nun die Leistung des Vorzeigesportlers.

In geselliger Runde, den Imbiss hatte SCE-Vorsitzender Matthias Haberberger übernommen, blickte Spartenleiterin Hannelore Ott auf ein "hartes Trainingsjahr unseres Pauls" zurück. Diese habe zuvor bereits zu Oberpfälzer und bayerischen Titeln geführt.

Ott charakterisierte ihren jungen Schützling als einen Individualisten und verwies auf die Unterstützung der Eltern. Der Erfolg Pöllmanns als "bester Bayer in Bremen" habe zur Aufnahme in den Bayernkader 2017 des BLV geführt. Da der junge Sportler "keine Einstellung zu Geschenken" habe, übergab sie ihm ein großes Faltblatt, das in Text und Bild sein bisheriges Sportlerleben dokumentiert. "Ohne dich wäre ich nie nach Bremen gekommen", zeigte sich Pöllmann überzeugt und dankte Hannelore Ott mit Blumen für ein "frohes Jahr".

"Bleib wie du bist, setze deinen Willen durch", empfahl Matthias Haberberger dem erfolgreichen Eschenbacher. Seitens des SCE dankte er ihm, dass er den Namen seines Vereins in die weite Welt hinaustrage.

Anerkennung und Glückwünsche zu den sportlichen Leistungen übermittelte auch dritter Bürgermeister Klaus Lehl. In der Leichtathletikabteilung des SCE sah er eine Kaderschmiede. Als Grundlage für Pöllmanns Erfolge erkannte er Willenstärke und Ehrgeiz: "Sport erfordert Disziplin."

Zu den Erfolgen Pöllmanns in diesem Jahr hat Orthopädin Elisabeth Eißner erheblich beigetragen: Sie hatte den verletzten Speerwerfer wieder auf Erfolgskurs gebracht. "Es geht trotz Verletzung", erklärte sie. Der junge SCEler habe mit seinem fünften Platz "hoch erhobenen Hauptes" aus Bremen zurückkehren können.
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