Pfarrheim Eschenbach
Verkaufen oder sanieren

Die Zukunft des Eschenbacher Pfarrheims ist ungewiss. Bild: do

In Eschenbach brodelt die Gerüchteküche. Das bisherige Pfarrheim am Marienplatz soll verkauft werden - sogar von einem Abriss ist die Rede. Ein neues soll an anderer Stelle entstehen - vielleicht.

"Die Gespräche haben gerade erst begonnen. Eine Entscheidung kann noch mehrere Monate dauern", räumt Kirchenpfleger Dieter Kies mit den Spekulationen auf. "Es ist noch alles in der Schwebe." Kies möchte zu den bisherigen Gesprächen nichts weiter sagen. "Das unterliegt alles dem Sitzungsgeheimnis."

Einem Verkauf müssten zudem der Stadtrat und auch die Diözese zustimmen. Diese will vorerst aber nichts zu dem Vorgang sagen. "Um den Verlauf nicht zu beeinflussen, äußern wir uns nicht, solange es keine abschließende Entscheidung gibt", erklärt Jakob Schötz, stellvertretender Pressesprecher des Bistums Regensburg. Derzeit werde der Gebäudebestand geprüft. Außerdem liefen Verhandlungen zwischen der Stiftungs- und der Kirchenaufsicht. "Das ist eine interne Sache."

Kirchenpfleger Kies bestätigt aber, dass der Wunsch, das "Pfarrheim zu verkaufen", besteht. Es sei alt und zudem früher eine Schule gewesen. "Es ist räumlich ganz anders aufgebaut, als andere Pfarrheime", fährt er fort. Deswegen sei die Pfarrgemeinde einem Neubau nicht abgeneigt.

Wo dieser dann stehen soll, kann der Kirchenpfleger noch nicht sagen. Erst einmal sei eine Entscheidung wichtig, ob überhaupt neu gebaut wird. "Und einen potenten Käufer brauchen wir auch." Noch sei zudem eine Sanierung des Bestandsgebäudes nicht ausgeschlossen. Auch über eine mögliche Nachnutzung des jetzigen Pfarrheims macht sich Kies noch keine Gedanken. Schließlich ist sei nichts sicher.

Gerüchte nicht haltbarAuch um den Pfarrhof in Burkhardsreuth gab es zuletzt Gerüchte: Weil Pfarrer Werner Kaspindalin die Pfarrei verlässt und der ihm nachfolgende Pfarrvikar in Pressath wohnen soll, stehe der Hof demnächst zum Verkauf an. Sowohl Pfarrer Kaspindalin als auch Pfarrer Edmund Prechtl dementieren dieses Gerücht. Fest stehe zwar, dass der Pfarrvikar künftig tatsächlich in Pressath wohnen wird. Über den Pfarrhof habe es aber noch keine Gespräche gegeben. Von einem nahen Verkauf könne deswegen keine Rede sein. (wüw)
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