Polizei nimmt „Insolvenz-Betrüger“ in Eschenbach fest
Geld der Opfer schon „verzockt“

Symbolbild (Foto: dpa)

Um mehrere tausend Euro hatte der 52-Jährige seine Opfer erleichtert. Am Samstagmorgen musste er dafür die Konsequenzen spüren. Nach einem Hinweis nahm die Polizei den durch die "Insolvenz-Betrugsmasche" bekannt gewordenen Täter in einer Wohnung in Eschenbach vorläufig fest. Bei der folgenden Vernehmung zeigte sich der Mann mit fränkischen Wurzeln geständig und räumte sämtliche Taten ein.

Das durch die Betrugsmasche erlangte Geld, der Mann hatte seinen Opfer telefonisch verbilligte Waren aus einer Insolvenzmasse angeboten, hatte er jedoch bereits an Spielautomaten "verzockt" (wir berichteten). In der Vernehmung wurden schließlich weitere Fälle bekannt, die er in Eschenbach, Bayreuth und Weiden begangen hatte. Dabei hatte er sich unter anderem als Polizeibeamter ausgegeben.

Die Ermittlungen hierzu dauern an. Der Beschuldigte muss sich jetzt neben verschiedener Betrugsdelikte auch wegen Urkundenfälschung und Missbrauch von Amtsbezeichnungen verantworten.

Als tragisch erwies sich die Tatsache, dass sich die Lebensgefährtin des Beschuldigten derzeit im Ausland aufhält und vergeblich auf die Überweisung eines Geldbetrages durch den Beschuldigten gewartet hat, um die Rückreise anzutreten. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Weiden wurde der Beschuldigte vorerst entlassen.

Die Polizei Eschenbach warnt in diesem Zusammenhang nochmals davor , fremden Personen Geld zu überlassen und nicht auf vermeintliche Angebote hereinzufallen.
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