„Pradera Latina“ bietet exotischen Essen
Lecker und Latin

Für die US-Amerikaner vom Netzaberg ist Magda Riggioni Phillips (Mitte) "Pradera Latina" längst kein Geheimtipp mehr. Die Betreiberin möchte nun auch mehr deutsche Kunden ansprechen. Bild: pzaf

Spezialitäten aus Ecuador, Costa Rica oder Mexiko? Die gibt es am Netzaberg. Seit 1. April hat das lateinamerikanische Restaurant "Pradera Latina" geöffnet. Neben gutem Essen setzt die Betreiberin auch auf den guten Zweck.

Netzaberg. Kaum zu übersehen sind der Pavillon, die zwei kleinen Holzhäuser, von denen eines als Bar fungiert, und der Imbisswagen, in dem gekocht wird. Bis 31. Oktober ist das Tor zur lateinamerikanischen Küche im beschaulichen "Pradera Latina" mitten in der Natur offen.

Erfolg seit fast zwei Jahren


An dem Restaurant ist nicht nur das Essen ungewöhnlich: Mitten auf der grünen Wiese gut 200 Meter vor der US-Siedlung am Netzaberg bietet Besitzerin Magda Riggioni Phillips aus Gräfenberg in ihrer "Pradera Latina" das zweite Jahr typische lateinamerikanische Gerichte an, beispielsweise "Tamales", das sind Bananenblätter, Maismehl, Fleisch und Gemüse. Auch Getränke und Cocktails serviert die Costa Ricanerin. "Beliebt ist Horchata mit Rum. Das Getränk besteht aus dem Saft verschiedener Früchte oder Nüsse", erzählt sie. Auf der Speisekarte gibt es auch Wein aus Peru und Bier aus Mexiko und der Dominikanischen Republik. Für Phillips ist es nicht immer leicht, die Arbeit im Restaurant zu stemmen. Sie hat nur eine Mitarbeiterin, aber täglich Gäste nicht nur aus Netzaberg. "Oft kommen Gruppen zum Essen hierher", sagt Phillips. Gäste sind hauptsächlich die amerikanischen Familien aus Netzaberg, aber auch aus den umliegenden Orten genießen viele Leute die besonderen Spezialitäten.

Flohmarkt und Länderabend


Neben dem Essen bietet sie jeden ersten Samstag im Monat einen Flohmarkt auf dem Gelände um das "Pradera Latina", zu dem viele Leute aus der Umgebung kommen. Die Erlöse sind für einen guten Zweck: Das Geld soll sozialen Projekte in Lateinamerika zugute kommen. Fester Bestandteil der Saison sind je ein mexikanischer, ein brasilianischer und ein peruanischer Abend. Pavillon und zwei Hütten als Restaurant sind ungewöhnlich. "Ich bin gerne in der Natur", erzählt Phillips, deshalb habe sie auch die große Fläche als Platz gewählt. Zudem gibt es genug Möglichkeiten, bei schönem Wetter draußen zu sitzen und auch für den Flohmarkt ist es dort optimal.

Phillips schätzt das "tolle Ambiente und die vielen Kinder, die jeden Tag da sind." Wichtig ist es für sie, dass ihre Gäste Essen in bester Qualität bekommen. "Was meine Kunden essen, esse ich auch." Bis Oktober hat "Pradera Latina" Dienstag bis Freitag von 16 bis 20 Uhr geöffnet und am Wochenende von 12 bis 20 Uhr.
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