Reinigungs- und Wartungsarbeiten im Klärwerk
Sauberes Becken

Das letzte Mal gereinigt wurde das Becken vor acht Jahren. Bild: rn

Vom Klärwärter zum Kläranlagentechniker. In diese neue Rolle schlüpften in dieser Woche Andreas Bernhardt und Klaus Suttner. Anlass waren Reinigungs- und Wartungsarbeiten im Nachklärbecken der städtischen Kläranlage. "Vor acht Jahren haben wir letztmals Reinigungsarbeiten vorgenommen und Ablagerungen entfernt", informierte Bernhardt.

Vor Beginn der vier- bis fünftägigen Arbeiten, bei denen Bernhardt und Suttner von zwei Fachkräften des Bauhofes unterstützt wurden, waren zeitaufwendige Vorbereitungen zu treffen. Um das Becken leer und trocken zu halten, musste in dessen unmittelbarem Umfeld das Grundwasser durch Absaugmaßnahmen abgesenkt werden.

Das Becken verfügt über ein Fassungsvermögen von etwa 2000 Kubikmetern. Davon sind 70 bis 80 Prozent gereinigtes Wasser, das über ein Leitungssystem in die Creußen abgeleitet wird. Am Mittelbauwerk sind Strömungsbleche angebracht, die den abgesetzten Schlamm der Absaugvorrichtung zuführen.

Zu den anstehenden Wartungsarbeiten zählte Bernhardt die Erneuerung der Gummilippen und der Bodenlaufräder an den Strömungsblechen. Im oberen Bereich des Beckens waren durch die konstante Arbeit von Bürsten Fliesenfugen abgescheuert. Sie wurden mit spezieller Fugenmasse aufgefüllt.

Bürgermeister Peter Lehr überzeugte sich von der Notwendigkeit der Wartungsarbeiten und dankte den städtischen Arbeitern für deren engagierten Einsatz. Durch diesen seien erhebliche Fremdkosten vermieden worden.
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