Sanierungsarbeiten an der Truppe zum Haupteingang der Markus-Gottwalt-Schule nötig
Stufen "arbeiten und schieben"

Öfters mal einen Blick auf die Treppe zum Haupteingang werfen: Das werden Markus-Gottwalt-Schule und Stadt tun. Denn die Fugen bröckeln, die massiven Granitstufen verschieben sich. Architekt Günter Lenk, regte an erforderliche Sanierungsarbeiten in den Ferien zu erledigen. Bild: rn

Die Treppe am Haupteingang zur Markus-Gottwalt-Schule ist sanierungsbedürftig. Davon überzeugten sich die Stadträte bei einem Ortstermin. "Die Stufen sind in Bewegung, sie arbeiten und schieben", informierte Bürgermeister Peter Lehr das Gremium zu Beginn eines Besichtigungsrundgangs an der städtischen Bildungseinrichtung.

Zwar sei noch keine Gefahr in Verzug; es gelte jedoch, das Bröckeln der Fugen und das Verschieben der massiven Granitstufen im Auge zu behalten, sagte Lehr. Immerhin sei seit der Fertigstellung des Gebäudes im Jahr 1952 eine "anständige Zeit" vergangen. Der Bürgermeister erinnerte in diesem Zusammenhang an die Sanierungsarbeiten an der Rathaustreppe, bei denen es in Sachen Unterbau böse Überraschungen gegeben habe. Die beiden Treppen seien nahezu zeitgleich angelegt worden; Lehr erwartet bei der Schultreppe jedoch einen stabileren Unterbau.

Angesichts des Fehlens einer Planung oder einer tiefer greifenden Schätzung wagte Architekt Günter Lenk nur eine "vage Kostenschätzung" von 10 000 bis 15 000 Euro. Er hielt es für sinnvoll, die Bewegungen an der Stufe zu beobachten und erforderliche Arbeiten in die Ferienzeit zu legen.
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