Schäferhunde mit Zugkraft
Ortsgruppe des Schäferhundevereins hat Mitglieder von Kirchenthumbach bis Flossenbürg

Manfred Kausler (rechts), der Vorsitzende der Ortsgruppe des Schäferhundevereins, und Bürgermeister Peter Lehr (links) zeichneten in der Jahreshauptversammlung Hans Müller aus Flossenbürg für 25 Jahre Treue mit Urkunde und Ehrennadel aus. Bild: rn

Die Arbeit mit den Hunden und die Teilnahme an Ausstellungen und Prüfungen prägen das Geschehen beim Schäferhundeverein. In der Jahreshauptversammlung präsentierten sich die Mitglieder aber auch als Gemeinschaft, in der Zusammenarbeit und Geselligkeit einen hohen Stellenwert genießen.

Das Vereinsheim an der B 470 wurde am Wochenende zum Mekka von Freunden des Deutschen Schäferhundes aus der ganzen Region. Einem strahlenden Bürgermeister wurde damit bekundet, dass die Anlage und das harmonische, gesellige und erfolgreiche Geschehen im Verein große Zugkraft weit über die Grenzen der Rußweiherstadt hinaus haben. Die Weichen dafür hatten vor 30 Jahren Günther und Rosita Wolf gestellt.

In seiner Rückschau sprach Vorsitzender Manfred Kausler von einem "ruhigen Jahr" und ließ die Ereignisse stichpunktartig Revue passieren. Sein Dank galt den Hundeführern für die Unterstützung einer mehrtägigen Veranstaltung der Landesgruppe im Grundig-Stadion Nürnberg und für die Initiativen zur Verschönerung der Vereinsanlage. So hatten zwei engagierte Mitglieder den Zugang vom Übungsgelände zum Vereinsheim gestalterisch verbessert.

Zufrieden zeigte sich Kausler mit der Ausbildung der Hunde. "Wir sollten das Schautraining noch etwas aktivieren", lautete allerdings sein Appell. In seiner Vorschau befasste sich der Vorsitzende mit der internationalen Hundeausstellung in Nürnberg, der Teilnahme an Prüfungen und dem Besuch der Bundessiegerschau im Herbst in Nürnberg.

"Körung auf Lebenszeit"


Von zwei abgenommenen Würfen mit fünf Hündinnen und zwei Rüden berichtete Zuchtwartin Tanja Gilch. Drei Mitglieder hatten ihre Hunde bei insgesamt sechs Ausstellungen präsentiert und sechs Mal "sehr gut" sowie in der Nachwuchsklasse zwei Mal "vielversprechend" erreicht.

Bei Prüfungen der Zuchttauglichkeit hatten Petra Pürkner und Otto Janna großen Erfolg: Sie kehrten mit ihren Hündinnen "Hatschepsut" und "Blanka" von Körungen in Schweinfurt und Regensburg mit "Körung auf Lebenszeit" zurück.

Über die Tagung der Ausbildungswarte der Landesgruppe informierte Stefan Bunke. Er gratulierte drei Hundeführern zum Erwerb der Übungsleiterlizenz. Den Teilnehmern an der Herbstprüfung bescheinigte er vorzügliche Ergebnisse. "Wir haben die Herbstprüfung der Ortsgruppe Pressath unterstützt und danken Landwirten und Jägern für die Kooperation bei unseren Prüfungen", sagte er außerdem.

Die Jugendgruppe ist auf acht Mitglieder angewachsen - für Ulrike Schmidt eine "erfreuliche Wende". Sie berichtete von der Mitgestaltung des Kinderbürgerfestes, einer 120-Euro-Spende an die Blindenmission, der Ausrichtung einer Veranstaltung im Ferienprogramm mit dem Tennisclub und der erfolgreichen Teilnahme neuer Mitglieder an der Sachkundeprüfung, dem "Hundeführerschein". "Beim Besuch einer Schulklasse gelang es uns, Kindern die Angst vor Hunden zu nehmen", freute sich die Jugendwartin. Für 2016 kündigte sie wieder ein Zeltlager an.

Prüfungsleiter 2016


Sehr zufrieden mit der Entwicklung des Schäferhundevereins zeigte sich Bürgermeister Peter Lehr. Er bezeichnete die Ortsgruppe als einen Botschafter der Stadt bei auswärtigen Veranstaltungen und bot an, eine Vorführung mit Militärhunden zu vermitteln. Ulrike Schmidt freute sich über eine Spende des Bürgermeisters für die Jugendarbeit.

Gemeinsam mit Vorsitzendem Manfred Kausler zeichnete Lehr für 25-jährige Mitgliedschaft Hans Müller (Flossenbürg) aus. Zu Prüfungsleitern für das Jahr 2016 ernannten die Mitglieder Ulrike Schmidt (Frühjahr) und Andi Wiesend (Herbst).
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