„Schild besser als jeder Katalog“
Helmut Hollmer spendiert Informationstafel für Wohnmobil-Touristen

Auch Wohnmobile dürfen den neuen Rußweiher-Parkplatz nutzen. Das Hinweisschild darauf nahm Helmut Hollmer (links) zum Anlass, sich für das "Wohnmobil-Klientel" zu engagieren und die Kosten für eine von Tanja Kallmünzer (Zweite von link) gestaltete Informationstafel über Eschenbach am selben Standort zu übernehmen. Die Bürgermeister Klaus Lehl, Peter Lehr und Karl Lorenz (von rechts) dankten Hollmer für sein Engagement. Bild: rn

Ein Herz für Wohnmobil-Touristen zeigt Helmut Hollmer: Der ehemalige Sparkassendirektor und Träger der Bürgermedaille spendierte eine Informationstafel für die Individualisten. Sie soll zu Aufenthalten in der Rußweiherstadt und an ihrer Seenlandschaft anregen.

An der Zufahrt zum neuen Parkplatz unterhalb des Rußweiher-Freibades ist eine Tafel angebracht, die auf die dortige Parkmöglichkeit für Wohnmobile hinweist. Als Hollmer bei einem Spaziergang darauf aufmerksam wurde, wusste er - selbst seit gut 20 Jahren begeisterter Wohnmobilfreund - sofort: "Hier fehlen noch weitere Informationen."

In einem Gespräch mit seiner Frau reifte der Entschluss, die Finanzierung einer Info-Tafel zum Nutzen und zum Wohle der "Interessengemeinschaft Wohnmobilfahrer" zu übernehmen. Der nächste Weg führte Hollmer deshalb zu Bürgermeister Peter Lehr, der überrascht und dankbar für das Angebot war und über den Geopark Bayern-Böhmen die Montage der Halterung veranlasste.

Platz abseits des Verkehrs


Zur offiziellen Übergabe trafen sich nun Helmut Hollmer, die drei Bürgermeister Peter Lehr, Karl Lorenz und Klaus Lehl sowie Tanja Kallmünzer, die Designerin der Informationstafel. Hollmer sprach von seinen bisherigen Erfahrungen als Wohnmobilnutzer und den dabei gewonnenen Erkenntnissen. "Was braucht man, wenn man mit einem Wohnmobil unterwegs ist?" Dazu zählte er einen ebenen Platz abseits des Verkehrs mit Informationen zu "Wo ist was?". Sehr positiv wertete er es daher, wie die von Tanja Kallmünzer gestaltete und von Claudia Heindl gefertigte Folie am Parkplatz zur Geltung gebracht wird.

Als Sponsor regte er noch kleine Wohnmobil-Schilder an den Zufahrtsstraßen an, denn: "Ein Hinweisschild ist besser als jeder Katalog." Als Grund dafür gab Hollmer spontane Entscheidungen bei Stopps und Übernachtungen an. Die Eschenbacher Seenlandschaft und die markierten Radwanderwege wertete er als Einladung zum "Verbleib für einige Tage". Damit verbunden seien dann auch Einkäufe. Er rief daher dazu auf, mit den an der Tafel ausgelegten Prospekten "nicht knauserig" zu sein und dankte der Stadt, dass sie damit "etwas für das Wohnmobil-Klientel tut".

Stadt interessant machen


Tanja Kallmünzer hatte bereits die Informationstafeln am Zimmermannsplatz und beim Hexenhäusl gestaltet. "Mein Ziel ist es, Eschenbach touristisch vorwärts zu bringen", versicherte sie. Es gelte, die Rußweiherstadt für Camper und Durchreisende interessant zu machen. In die Beschriftung der Tafel sei daher ein Hinweis auf das Hexenhäusl aufgenommen worden, wo Stellplätze für Wohnmobile mit Strom- und Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Bürgermeister Peter Lehr und seine beiden Stellvertreter dankten Helmut Hollmer für sein Engagement zur Förderung des Tourismus. Lehr machte zudem auf den auf der Tafel angebrachten QR-Code aufmerksam, über den per Mobiltelefon die Homepage der Stadt erreichbar ist.
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