Schüler sporteln füs SOS-Kinderdorf
Ein Lauf mit 1200 Siegern

Landrat und Schirmherr Andreas Meier gab vor dem Gymnasium den Startschuss für den "Eschenbacher Spendenlauf". Bei guten äußeren Bedingungen gingen über 1200 Starter auf die 1,2 Kilometer lange Strecke. Bild: do

Landrat Andreas Meier schickte Schüler, Lehrer und Prominente mit einem Schuss auf die Laufstrecke. Freuen darf sich das SOS-Kinderdorf in Immenreuth. Ein 1,2-Kilometer-Rundkurs ums Gymnasiumsgelände brachte Geld. Mindestens 50 Cent je Runde und Teilnehmer, so hofften die Eschenbacher Schulen, können mit dem Lauf-Spaß Kindern auf der Schattenseite des Lebens gespendet werden.

Die Bilanz war beeindruckend. Mehr als 1200 Teilnehmer zählten die Streckenposten, 10 249 Runden oder 12 298 Kilometer legten sie zurück. Mit 35 Runden wurde Studienrat Klaus Ginglseder zum Champion, das entsprach einem Marathon. Für die Laufstärksten gab es Shirts und Caps des Kinderdorfs. Regionale Firmen und Eltern gehörten zu den weiteren Sponsoren. Mit der Mindestspende von 50 Cent je Runde hoffen die Schulen auf eine stattliche Spendensumme. Am Ende eines fröhlichen Tages urteilte Organisationsleiter Studiendirektor Thomas Berger: "Hier und heute waren alle Sieger."

Auch Landrat Andreas Meier, obwohl der Landkreischef sportliche Zurückhaltung zeigte. Der Revolver für den Startschuss war schon geladen, als Meier Akteure und Organisatoren lobte und den gesundheitlichen Aspekt hervorhob. "Nur wer sich fit hält, hat die Kraft, andere zu unterstützen." Mit einer Landkreis-Spende von 500 Euro unterstrich er die finanzielle Bedeutung der Aktion.

Begeistert zeigte sich Studiendirektor Peter Schobert. In Vertretung von Schulleiter Dr. Knut Thielsen würdigte er auch im Namen seiner Kollegen Otmar Buchmann (Grund- und Mittelschule), Thomas Reitmeier und Thomas Metzler (Staatliche Wirtschaftsschule), Uli Radl (Sonderpädagogisches Förderzentrum) und beobachtet von Holger Hassel, Leiter des SOS-Kinderdorfes, die Bereitschaft der Läufer, Verantwortung zu übernehmen. Landrat Meier und Peter Schobert riefen zum Start. Ein Kracher aus der "Kanone" des Landrats hallte über den Vorplatz, und los ging die wilde Jagd.

In Zeitabständen von zwei Minuten lief es rund. Jeder durfte so viele Runden laufen, wie er wollte. Viele Schüler und Pädagogen nutzten diese offene Vorgabe. Perfekte Vorarbeit leistete ein Organisationsteam um Studiendirektor Thomas Berger. Als Mitgestalter des Rahmenprogrammes ernteten die Schulband und Zauberer Marius Koslowski ungeteilten Beifall. Auch die Elternbeiräte des Gymnasiums und der Wirtschaftsschule halfen kräftig mit.
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