Schulfestder Markus-Gottwalt-Schule
Ein Fest für alle

Rektor Otmar Buchmann stellte seinen Nachfolger Wolfgang Bodensteiner (rechts) vor.

Drei Generationen informierten und vergnügten sich beim Schulfest der Markus-Gottwalt-Schule. Für Rektor Otmar Buchmann, der mit Ende des Schuljahres in den Ruhestand tritt, war es die letzte Veranstaltung an seiner Schule, die Jung und Alt mit ihrer geradezu familiären Atmosphäre begeisterte.

Nach Lied- und Tanzdarbietungen der Schüler eröffnete Buchmann das Sommerfest in der Aula und dankte dem Elternbeirat für dessen "tolle Vorbereitungsarbeit". Der Rektor kündigte ein "sehr buntes Programm" an und wandte sich an die Eltern: "Sie können sehr stolz auf ihre Kinder sein und auf das, was sie in den vergangenen Wochen vorbereitet haben."

Nachfolger Bodensteiner


Schülern, Eltern, Großeltern, Pfarrer Thomas Jeschner, drittem Bürgermeister Klaus Lehl und den Schulpensionisten stellte er Wolfgang Bodensteiner vor, der am 1. August die Leitung der Schule übernehmen wird. Bodensteiner sieht in der Übernahme der Schule eine große Aufgabe und fühlt sich ihr als Lern- und Lebensort verpflichtet. "Feiern an der Schule wird mit der Ära Buchmann nicht enden", lautete seine Botschaft.

Einen Vormittag lang präsentierte sich die Markus-Gottwalt-Schule als Bildungseinrichtung, die ihre Schüler auf vielfältige Weise auf deren künftiges Leben vorbereitet und ihnen zugleich Gemeinschaftserlebnisse vermittelt. Bei einem Rundgang durch Schule, Turnhalle und Pausenhof wurde dies facettenreich erkennbar.

Ausstellungen im Flur


In Klassenzimmern und Fluren hatten die Schüler Ausstellungen mit Schülerreferaten, Arbeiten zum Geografieunterricht "Europäische Länder" und zum Kunstunterricht vorbereitet. Zum 100. Todestag von Franz Marc waren viele Varianten des Gemäldes "Blaues Pferd" zu bewundern. Großflächig war dokumentiert, was sie unter dem Motto "Wir lesen vier Wochen lang" in der Tageszeitung "Der Neue Tag" als besonders interessant und beachtenswert gefunden haben. Bildreich stellten sie die Stationen des Ausflugs ins Technikmuseum Theuern dar.

Stets kurze Wartezeiten gab es an der Apfelstation. Kleine technische Hilfsmittel reizten zum Schälen und Spiralenschneiden. Karaoke, Kurzreferate über Buchvorstellungen, Akkordeonspiel und der Verkauf von Werkstücken waren weitere Garanten für stets neue Eindrücke. Gastronomisches Zentrum und Musik- und Tanzbühne war die Aula. Während und nach der offiziellen Veranstaltung sorgte der Elternbeirat für ein reichhaltiges Speisen- und Getränkeangebot. Als theatralischer Höhepunkt entpuppte sich die Liedgeschichte "Ein Kühlschrank ging spazieren".

Im Außenbereich der Schule erlebten Jung und Alt vielfältige Spielstationen mit Mountainbike-Parcours, Sackhüpfen, Ball-Zielwerfen oder Wasserspielen. Der schier unendliche Hindernis-Parcours in der Turnhalle reizte die Schüler stets aufs Neue. Nicht fehlen durfte die Betreuung an der Kletterwand. Starken Applaus ernteten die Vorführungen der Sportakrobaten der DJK Weiden. Sie haben in der Turnhalle ihre Heimstatt und begeisterten mit Kraft, Beweglichkeit und Eleganz.
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