Schwelgen in Erinnerungen

Wiedersehen feierte der Geburtsjahrgang 1939. An zwei Tagen schwelgten 32 ehemalige Mitschüler in Erinnerungen. In der 4. Klasse hatte Rosa Laux in der Volksschule (heute Pfarrheim) mehr als 70 Buben und Mädchen unterrichtet. Gesprächthemen der heute 77-Jährigen waren unter anderem die nach heutigen Begriffen weiten Schulwege von den umliegenden Ortsteilen, die im Winter auch durch verwehte Hohlwege führten. Unvergessen blieb den Buben die heimatvertriebene Lehrerin Marianne Trumpke, die ihnen in der 1. Klasse Lesen und Schreiben beibrachte. Sie hatte des Öfteren Schwierigkeiten den örtlichen Dialekt zu verstehen. Das Wiedersehen begann mit einem "zwanglosen Treffen" in der Camping- und Freizeitanlage. Zum Sonntagsprogramm gehörte ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitschüler und Lehrkräfte. Ein geselliger Frühschoppen schloss sich an. Zu einem Erinnerungsbild trafen sich die Ehemaligen an der Linde unterhalb der Gemeinschaftsunterkunft Asyl, die sie vor mehreren Jahren als Zeichen der Verbundenheit gepflanzt hatten. Der Nachmittagsaufenthalt im Hexenhäusl hatte insbesondere für die Auswärtigen hohen Informationswert. Sie zeigten großes Interesse an der Ausstellung "Oberpfälzer Wald" und an den Informationen über den heimisch gewordenen Fischadler. Auch lockten Spaziergänge am Rußweiher. Vorbereitet hatte das Treffen ein Organisationsteam mit Thusnelda Gröger, geborene Schreml, und Willi Trummer. Bild: rn

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