Slowakische Jugendliche im tschechischen Schloss
Spuren aus dem Nachbarland

Studienrat Martin Weinzierl (oberste Reihe von links) sowie die Begleiterinnen der tschechischen Schüler, Katarina Fischerova und Simona Jonnerova, bedankten sich bei Landrat Andreas Meier für die Informationen rund um da Lobkowitzer Schloss. Die Dolmetscherin musste aufgrund der sehr guten Deutschkenntnisse der jungen Slowaken nur einen Teil der Unterhaltung übersetzen. Bild: hfz

Eschenbach/Neustadt/WN. Eine Gruppe Schüler des Gymnasiums Eschenbach besuchte mit ihren Gästen vom Jura-Hronca-Gymnasium Bratislava Landrat Andreas Meier. Die weit gereisten Gäste erfuhren in der Lobkowitzer Schlosskapelle des Landratsamtes Wissenswertes. Warum sich in der Schlosskapelle ein Wappen mit dem tschechischen Schriftzug "Popel jsem popel budu" - "Asche bin ich, Asche werde ich sein" - hänge? Meier erklärte: Das Gebäude ist von den tschechischen Fürsten von Lobkowitz erbaut worden.

Derzeit seien Umbauarbeiten an den Gebäuden des Landratsamts im Gange. Meier erzählte von der Generalsanierung des Gymnasiums und dem fast abgeschlossenen Umbau der Realschule. Meier erzählte den Gästen von den Aufgaben des Landratsamts. Wichtiges Merkmal des Landkreises sei, dass er wegen der Nähe zur tschechischen Grenze nach dem Mauerfall vom Rand ins Zentrum Europas gerückt sei.

Nach dem Appell des Landrats, sich schon in jungen Jahren politisch zu engagieren, fragte ein Eschenbacher Schüler, wie das aussehen könnte. Meier empfahl, ehrenamtlich in Vereinen oder politischen Jugendgruppen mitzumachen, eine Gemeinderatssitzung zu besuchen und natürlich sein Wahlrecht zu nutzen.

Studienrat Martin Weinzierl und die Begleiterinnen der slowakischen Schüler, Katarina Fischerova und Simona Jonnerova, bedankten sich für den Empfang. Es sei eine hervorragende Möglichkeit gewesen, interessante Informationen aus erster Hand von einem Politiker zu bekommen.
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