Sprachförderung geht weiter
Beschäftigung einer Fachkraft im städtischen Kindergarten bis 2019 gesichert

Die für die Stadt nahezu kostenneutrale Beschäftigung einer Sprachförder-Erzieherin ist bis 2019 gesichert. Mit dieser Nachricht wartete Bürgermeister Peter Lehr in der Sitzung des Stadtrats auf.

Der Kommune war es im Juni 2011 gelungen, sich erfolgreich an der ersten Welle der Förderung zu beteiligen. Aufgabe der Fachkraft ist es seither, im städtischen Kindergarten sprachpädagogische Arbeit gemäß der Offensive "Frühe Chancen: Schwerpunkt Sprache und Integration" zu leisten. Die im ersten Förderantrag vor fünf Jahren beschriebene Sondersituation durch amerikanische Kinder sowie Buben und Mädchen mit Migrationshintergrund ist jedoch weiterhin gegeben.

"Der gesellschaftliche, ökonomische und demografische Wandel macht die Förderung von Bildungskompetenzen von Kindern zu einer zentralen Herausforderung", zeigte sich Lehr im Stadtrat überzeugt. Er brachte seine Freude über die Fortsetzung der erfolgreichen Tätigkeit von Birgit Gradl zum Ausdruck.

Hygiene-Problem


Das Parken von Lastwagen während der Nacht und an Wochenenden im Bereich des Gewerbegebiets "Am Stadtwald" machte Matthias Haberberger zum Thema. Er sah ein Hygiene-Problem durch Fäkalien gegeben und regte deshalb das Aufstellen einer kleinen Toilette oder eines Dixi-Klos an.

Bürgermeister Peter Lehr kündigte an, bei der anstehenden Erweiterung des Gewerbegebiets - der Bebauungsplan dafür ist bereits seit 3. Februar 1999 rechtskräftig - auch ein kleines WC-Gebäude zu berücksichtigen.

Von Post zu Gaststätte


In das ehemalige Postamt soll wieder Leben einziehen. Eigentümer Gerhard Wild beantragte bei der Stadt die Umnutzung des Gebäudes an der Bergkirche in eine Gaststätte mit Außenbewirtschaftung und Ausstellungsraum für Antiquitäten. Unter den Stadträten herrschte Einvernehmen darüber, dass durch die geplante Nutzung als Gaststätte (ohne Küche) und insbesondere die Außenbewirtschaftung der Eingang zur Altstadt an Attraktivität gewinnen könne.

Neben dem denkmalgeschützten ehemaligen Bahnhof wollen Carl Peter und Sabine Fricke einen Carport mit Geräteraum errichten. Ebenfalls einen Carport und eine Überdachung will Benjamin Knauer auf dem Grundstück Egerlandstraße 1 bauen. Allen drei Anträgen erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen, allerdings zum Teil mit Auflagen.
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