Stadtpfarrer und Dekan Thomas Jeschner führte eine neue Gemeindeassistentin und einen ...
„Stück Weg im Glauben gehen“

In der katholischen Pfarrei St. Laurentius Eschenbach gibt es neue Mitarbeiter: Stadtpfarrer Thomas Jeschner (Mitte) wird ab sofort von Vikar Dr. Chinedu Paul Ezenwa (links) und Gemeindeassistentin Eva-Maria Frohmann (rechts) unterstützt. Bild: do

"Ein Haus voll Glorie schauet, weit über alle Land." Schon das Eingangslied verkündete in der Pfarrkirche St. Laurentius Festliches. Der Grund: Für die katholische Pfarrgemeinde gibt es personelle Verstärkung. Stadtpfarrer und Dekan Thomas Jeschner führte eine neue Gemeindeassistentin und einen Pfarrvikar in ihre Ämter ein.

Diese Entwicklung ließ in der Vorabendmesse Jeschner jubeln: "Wir freuen uns auf die Neuen in der Pfarrei", merkte er an. Gleichzeitig ermunterte er die Gläubigen, den neuen Mitbruder und die neue Gemeindeassistentin in der Pfarrei freundlich aufzunehmen.

Der 47-jährige Vikar Dr. Chinedu Paul Ezenwa gehört zur "schnellen Eingreiftruppe" der Diözese, um bei längeren Ausfällen eines Ortsgeistlichen die jeweilige Pfarrei zu betreuen, klärte Thomas Jeschner auf. Dennoch werde Ezenwa überwiegend der Pfarrei zur Verfügung stehen, hofft der Stadtpfarrer. "Selbstverständlich bleibt der Pfarrei auch Ruhestandspfarrer Helmut Süß zur Betreuung des BRK-Seniorenzentrums und des Hauses St. Laurentius erhalten", versicherte er gleichzeitig.

Ein schönes Wohnquartier hat der aus Ost-Nigeria stammende Priester schon gefunden. Räumlich eingebunden in Pfarrkirche und Pfarrhof, wohnt Ezenwa im historischen Ambiente des sogenannten Dammbauernhauses. Der Dank des Stadtpfarrers galt der Eigentümer-Familie Prösl und allen, die mitgeholfen haben, die Wohnung zu möblieren.

Seit 2008 in Deutschland


Der neue Pfarrvikar schilderte selbst seinen priesterlichen Werdegang. Am 19. August 2000 im Bistum Orlu in Nigeria zum Priester geweiht, sei er, informierte Ezenwa, 2008 nach Deutschland gekommen, um an der Universität Würzburg im Zuge der beruflichen Weiterbildung ein Studium der Sozialwissenschaft zu beginnen. In dieser Zeit sei sein Entschluss gereift, in Deutschland seelsorgerische Tätigkeiten zu übernehmen.

"Ich freue mich auf Euch" und "ich werde mein Bestes geben", versicherte der sympathische Vikar den Gläubigen und richtete gleich eine erste Bitte an die Eschenbacher: "Mein Deutsch ist noch verbesserungsfähig. Ich spreche deshalb langsam, tun Sie das auch."

"Ich komme aus Franken", verriet gleich vorneweg die neue Gemeindeassistentin Eva-Maria Frohmann. 1968 in Fürth geboren und in Schwabach aufgewachsen, startete sie ihre berufliche Laufbahn als Erzieherin. Es folgte berufsbegleitend ein Studium: "Bildung und Erziehung im Kindesalter" sowie "Pastorale Dienste und Religionspädagogik". Daraus habe sich der Wunsch entwickelt, erlernte Kompetenzen in der Pfarrgemeinde und an Schulen umzusetzen.

Unterricht in Schulen


Nach einem Praktikum in der Pfarrei Kümmersbruck beginnt Eva-Maria Frohmann nun in Eschenbach ihre Tätigkeit als Gemeindeassistentin. Die nächsten beiden Jahre seien Ausbildungsjahre für den Beruf der Gemeindereferentin, erläuterte sie. Als Einsatzgebiete nannte sie die Unterstützung der Gemeindearbeit sowie Unterrichtsstunden in den Grund- und Mittelschulen in Eschenbach und Kirchenthumbach. "Ich freue mich über die Gelegenheit, gemeinsam mit Ihnen ein Stück Weg im Glauben gehen zu dürfen und hoffe auf ein vertrauensvolles Miteinander", formulierte Frohmann ihre Wünsche.

Die Vorstellung der neuen Mitarbeiter begleiteten die Gottesdienstbesucher mit warmherzigem Beifall. Die Einführung und musikalische Gestaltung umrahmte der Chor der Pfarrei unter Leitung von Joachim Steppert mit festlich-modernem Liedgut. Ein Empfang im Pfarrheim schloss sich an.
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