Stadtrat Eschenbach wählt bisherigen Stellvertreter zum neuen Seniorenbeauftragten
Müller folgt auf Gottsche

Udo Müller ist der neue Eschenbacher Seniorenbeauftragte. Den Stadtrat (SPD), bisher einer der beiden Stellvertreter, wählten seine Kollegen zum Nachfolger von Elisabeth Gottsche. Wer mit ihm das Trio der Seniorenbeauftragten bildet, steht noch nicht fest: Für die zwei Posten gibt es drei Kandidaten. Die Wahl wurde deshalb zurückgestellt. Bild: rn

Nach fünfjähriger erfolgreicher Tätigkeit ist Elisabeth Gottsche aus beruflichen Gründen vom Amt der Seniorenbeauftragten zurückgetreten. Zu ihrem Nachfolger wählte der Stadtrat in seiner Sitzung den bisherigen Stellvertreter Udo Müller (SPD).

Elisabeth Gottsche (FW) hatte sich jedoch bereiterklärt, neben Klaus Lehl (CSU) weiterhin im Trio der Seniorenbeauftragten mitzuarbeiten. CSU-Fraktionssprecher Marcus Gradl schlug zudem Michael König als weiteren Stellvertreter Müllers vor. Bürgermeister Peter Lehr regte daraufhin, um eine Kampfabstimmung zu vermeiden, Gespräche innerhalb der Fraktionen an. Auf seinen Vorschlag hin stellte der Stadtrat die Wahl der stellvertretenden Seniorenbeauftragten zurück.

Elisabeth Gottsche war am 7. April 2011 erstmals zur Seniorenbeauftragten gewählt worden. Ende 2012 hatte sie im Stadtrat ihre Vorstellungen für die Gründung einer Seniorengemeinschaft erläutert. Zum Jahresbeginn 2013 versandte die Stadt an alle Bürger ab dem 55. Lebensjahr den von ihr entworfenen Fragebogen "Künftige Seniorenpolitik in Eschenbach". Die Ergebnisse der Umfrage stellte Gottsche Ende Juli 2013 vor. Im Zuge der Mitwirkung am "Integrierten Stadtentwicklungskonzept" (ISEK) setzten die drei Seniorenbeauftragten im Herbst 2014 monatliche Sprechstunden im Seniorenbüro der Verwaltungsgemeinschaft an, die jedoch wenig Resonanz fanden.

Seit 2014 liefen auch die rechtlichen und organisatorischen Vorbereitungen Gottsches und eines kleinen Mitarbeiterkreises zur Gründung der Seniorengemeinschaft "Generationen Hand in Hand" (GeHiH), die dann am 18. November 2015 aus der Taufe gehoben wurde. Die examinierte Altenpflegerin und Sozialwirtin ist seither als deren Koordinatorin tätig.

Aufträge über AufträgeIm nichtöffentlichen Teil der Februar-Sitzung des Stadtrats stand eine Reihe von Auftragsvergaben an. Am Donnerstag gab Bürgermeister Peter Lehr diese öffentlich bekannt.

Ein Statikgutachten für die Felsenkeller erstellt das Büro ifb Eigenschenk aus Deggendorf. Die Pflanzarbeiten für den Bereich des Parkplatzes am alten Feuerwehrhaus wird die Firma Lobinger aus Edelsfeld vornehmen. An vier Firmen in Berlin, Hohenlinden, Bindlach und Magdeburg wurden Lieferleistungen für die Anschaffung des neuen Löschfahrzeugs (LF 20) der Feuerwehr vergeben.

Nachdem die Dacharbeiten am Taubnschuster-Anwesen abgeschlossen sind, stehen weitere Modernisierungsmaßnahmen an. Die Natursteinarbeiten an der Fassade wird die Firma Reißner aus Glashütten ausführen, die Innen- und Außenputzarbeiten die örtliche Firma Prösl-Bau.

Zuständig für die Estrich-, Fliesen- und Natursteinarbeiten ist die Firma Schlicht aus Pressath. Der Auftrag für Schreinerarbeiten und Innentüren ging an die Firma Fütterer aus Kemnath. Die noch anstehenden Trockenbauarbeiten sind Aufgabe der Firma Gebhardt aus Eschenbach. (rn)
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