Stadtverband hält in seiner Vollversammlung Rück- und Vorschau
Bauernmarkt und Bürgerfest

Der Rußweiherstadt stehen 2017 erneut Vereinsjubiläen bevor: Die Waldjugend blickt am 20. Mai auf ihr 50-jähriges Bestehen zurück, der Karten- und Schachverein am 24./25. Juni. Und am 28. Mai wird der Bauernmarkt wieder Tausende von Besuchern auf den Stadtplatz locken. Die Serie der Feiern eröffnet das Pfarrfest am 30. April.

Rück- und Vorschau hielt der Stadtverband in seiner Vollversammlung. Vorsitzender Dieter Kies erinnerte an 15 Jahre Big Band Eschenbach, 35 Jahre FC Bayern-Fanclub, 50 Jahre Jagdhornbläser, 60 Jahre Kleintierzüchter und 60 Jahre Tennisclub. Kompliment und Respekt sprach er der Liedertafel für das Konzert in der Aula des Gymnasiums aus und hoffte auf eine Neuauflage.

Als gesellschaftliche Höhepunkte wertete er die Feiern zum 70. Geburtstag von Josef Rupprecht und zum 90. Geburtstag von Ehrenbürger Vinzenz Dachauer. Kies berichtete zudem von der Teilnahme an elf Ehrungen und Jubiläen sowie an zahlreichen Jahreshauptversammlungen von Vereinen, soweit Einladungen dazu vorlagen. Dank sagte er seinem Vorgänger Vinzenz Dachauer für die Mitgestaltung der Stadtverbandsnachrichten und der Geschäftswelt für die Anzeigenbeiträge dazu. Auch die gute Zusammenarbeit mit Vereinen, Verwaltung, Banken und Kirchen würdigte er.

Plus in der Jahresrechnung


Lob erntete der junge Kirwa-Verein für seine Initiativen zur Belebung der Kirchweih. Allerdings vermisste der Stadtverbandsvorsitzende die Teilnahme von Vereinen am Kirchenzug. Viel geboten worden sei Kindern und Jugendlichen bei der Aktion "Verein macht Schule". In diesem Zusammenhang bescheinigte er den Schulen sehr viel Kooperationsbereitschaft. Kies erhoffte sich von dem Aktionstag Auswirkungen auf das Vereins- und Gruppenleben. Stolz zeigte sich der Vorsitzende, dass Schatzmeisterin Rosi Wohlrab erstmals seit seiner Amtsübernahme ein Plus in der Jahresabrechnung meldete. Ihr Rechenschaftsbericht enthielt unter anderem Zuwendungen von 1630 Euro an Vereine. "Die Kasse ist bei Rosi Wohlrab in besten Händen", verkündete Revisor Josef Rupprecht.

Unterschiedlich fiel die Rückschau auf das Bürgerfest aus. Thomas Schreml, der Vorsitzende der Feuerwehr, sprach von einer guten Zusammenarbeit mit der Wasserwacht, die den Getränkeservice übernommen hatte. Kritik übten Vereinsvertreter am Abbau von Ständen noch während der Veranstaltung und daran, dass die meisten Verpflegungsstationen bereits nach 18 Uhr ausverkauft waren. "Viele auswärtige Besucher mussten zum Abendessen wegfahren."

Als Termin für das Bürgerfest 2017 auf dem Marienplatz nannte Kies Sonntag, 30. Juli. Anlässlich des Reformationsjubiläums werde die Veranstaltung mit einem evangelischen Gottesdienst beginnen. Musikalisch werden die Jugendkapelle der Musikschule, die Stadtkapelle und am Abend eine bereits engagierte Band das Fest gestalten. Einzelheiten zur Versorgung und zur Anlieferung von Buden sollen in der Frühjahrsversammlung besprochen werden.

ESB-Zoigl ausschenken


Den Ausschank des Eschenbacher Zoigls beim Bürgerfest "parallel zum Püttner-Bier" wünscht sich der Gewerbeverein. Dessen Vorsitzende Marita Gradl berichtete, dass der Zoigl bei einer kürzlichen Untersuchung eine "beste Bewertung" erhalten habe. "Wir wollen dabei der Brauerei Püttner nicht in den Rücken fallen", machte sie deutlich.

Harald Drobig vom Karten- und Schachverein regte an, dass der Stadtverband das ehemalige Feuerwehrhaus übernehmen solle. "Es wäre schade, wenn diese zentrale Stätte nicht mehr da ist." "Auch der SCE hat eine Festhalle", betonte Matthias Haberberger daraufhin.
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