Stärke-Trinken beim Taubnschuster
Heimatverein trinkt traditionell

Das "Stärk'-Antrinken" ist eine alte Tradition zu Beginn des neuen Jahres. Termin ist immer am Vorabend des 6. Januar: Bis zur Festsetzung von Neujahr auf den 1. Januar durch Papst Innozenz XII. im Jahr 1691 galt der Dreikönigstag in weiten Teilen Europas als Jahresbeginn. Deshalb lädt auch der Heimatverein am Dienstag, 5. Januar, ab 19 Uhr zu süffigem Bier und gemütlichem Beisammensein ins Taubnschusterhaus ein.

Weil die Oberpfälzer stark in ihren Bräuchen verwurzelt sind und gerne Bier trinken, wappnen sie sich gegen alles Unheil des Neuen Jahres, indem sie sich in geselliger Runde "Stärk'" antrinken. Dieser Begriff steht dabei für Kraft und Gesundheit. Damit die "Stärke" auch ein ganzes Jahr vorhält, sollte für jeden Monat des Jahres eine Halbe getrunken werden. Diese Gepflogenheit steht aber auch in Verbindung mit den zwölf Raunächten, also der Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig, der im europäischen Brauchtum oft besondere Bedeutung zugemessen wurde.

Beim "Stärk'-Antrinken" des Heimatvereins, der solche Sitten hochhält, im Taubnschusterhaus ist für das leibliche Wohl wieder bestens gesorgt: Zur zusätzlichen Stärkung werden saure und gebratene Bratwürste sowie Bauernseufzer gereicht.

Wer also Energie und Ausdauer tanken möchte und ein warmes Platzerl auf der Ofenbank oder auf dem Taubnschuster-Sofa ergattern will, sollte sich am Dienstag bis 19 Uhr im Ackerbürgerhaus einfinden.
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