Stimmungsvoller Kirwa-Ausklang mit Eingraben
Langer Trauerzug

Mit ihrem breitgefächerten Repertoire riss die "Vorbacher Dorfmusik" die Kirwa-Fans so richtig mit. Zum Kirchweih-Ausklang kochte die Stimmung im und am alten Feuerwehrhaus noch einmal hoch. Ob vor oder nach dem Eingraben: Es wurde kräftig gefeiert. Bild: rn

Die Eschenbacher Kirchweih 2016 ist Geschichte. Ihr stimmungsvoller Ausklang wurde nur kurz durch einen "schmerzvollen Abschied" zu Füßen des Kirchweihbaumes unterbrochen.

Zu den Klängen der "Vorbacher Dorfmusik" ließ es das kirwabegeisterte Völkchen am Montagabend noch einmal krachen. Vor und in der Halle des alten Feuerwehrhauses war das Musikerquartett auf Pilgerreise von Tisch zu Tisch. Unentwegt heizten die Akteure mit Blech, Akkordeon, Gitarre und Gesang die Stimmung an. Den "Läufern" des Kirwa-Vereins entging kein leerer Krug, der Speisenstand garantierte erneut eine gute, herzhafte Grundlage.

Am fortgeschrittenen Abend formierte sich vor der Halle ein langer Zug. Angeführt von der Dorfmusik und ausgestattet mit Grablichtern, zog die Trauergemeinde zum Kirwabaum neben der Mariensäule. Dort war das Jammern und Klagen groß: Die Kirwa musste eingegraben werden. Die beiden Vorsitzenden des Kirwa-Vereins, Sebastian Wohlrab und Andreas Theobald, versenkten dabei symbolisch Bierflaschen, an denen "Klopfer" hingen, in der Erde. Dazu ertönte das Feierabendlied.

Mit flotter Musik ging's dann zurück in die Halle zum Leichenschmaus. Die letzten Stunden der Eschenbacher Kirchweih wurden gefeiert. Bereits am Samstag steht der Rußweiherstadt ein weiteres gesellschaftliches Ereignis bevor: Das VW-Team lädt zum Oktoberfest in die Festhalle des Sportclubs.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.