Test für Beamten-Anwärter
Wald, Verdun und Tschernobyl

Prüfungsleiter Rudolf Danzer und die Aufsichten Rita Krauß, Max Ott und Manfred Schusser über die Bewerber für den öffentlichen Dienst. Von gemeldeten 79 Teilnehmern waren nur 59 zur Prüfung erschienen. Bild: rn

Die Geschichte des Waldes vom Urwald zum Kulturwald, bestimmte weite Teile einer Prüfung für 59 Jugendliche aus den Altlandkreisen Eschenbach und Kemnath in der Turnhalle der Markus-Gottwalt- Schule. Die Schüler stellten sich der Auswahlprüfung für die zweite Qualifizierungsebene (mittlerer Dienst) im nichttechnischen Bereich. Für 25 Fragenkomplexe blieben drei Stunden Zeit.

Dabei ging es zunächst um Textverständnis. Danach waren verschiedene Aspekte des Themas Wald an der Reihe. Eine Grafik gab Infos, um einen Lückentext auszufüllen. "Formulieren Sie ein Argument, das für das Anlegen eines Waldlehrpfades spricht", lautete eine weitere Aufgabe.

Aussagen zur deutschen Wirtschaft im Jahr 2016 leitete zu anderen Themenbereichen über. Die Prüflinge mussten Bundesländer auf einer Karte zuordnen. Wissen zur Geschichte war bei Fragen über den Verlauf des Ersten Weltkriegs von 1914 bis 1916 gefragt.

"Ende einer Kanzlerschaft und die erste Große Koalition in der Bundesrepublik" war eine weitere geschichtliche Aufgabe überschrieben. Aus je drei Aussagen war die richtige zu erkennen. Weiter ging es um die Schlacht von Verdun, die Verfassung Bayerns, der Ungarnaufstand oder die Katastrophe von Tschernobyl. Zum Abschluss war logisches Denken gefordert. Dazu enthielten die 20 Seiten fünf Aufgaben.
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