Über 100 Mitglieder beim Höhepunkt des Vereinsjahres
Zünftiger „Frohsinn“-Familientag

"Frohsinn"-Vorsitzender Erwin Dromann (Dritter von links) konnte sich beim Familientag, wie jedes Jahr, auf ein großes Team freiwilliger Helfer verlassen. Unter ihnen waren auch die Bäckerinnen der kalorienreichen Erzeugnisse für die abschließende Kaffeetafel. Mehr als 100 Mitglieder - unter ihnen Bürgermeister Peter Lehr, Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies und Ruhestandspfarrer Helmut Süß - genossen die Köstlichkeiten. Bild: gpa

Um Großes in einem Verein zu erreichen, bedarf es vieler Gleichgesinnter, auf die Verlass ist und die immer da sind, wenn sie gebraucht werden. In der Gesellschaft "Frohsinn" gibt es sie - und das macht es dem Vorstand möglich, den Mitgliedern jedes Jahr einen Familientag zu bieten.

Wie immer war das traditionelle Familienfest, das herrlicher Sonnenschein begleitete, gut vorbereitet worden. Für den Höhepunkt der jährlichen Vereinsarbeit stand erstmals die geräumige Ausstellungshalle des Kleintierzüchterheims zur Verfügung.

Genesungswünsche


Bereits zum achten Mal waren die Mitglieder zu der Veranstaltung geladen, doch immer noch steigen die Besucherzahlen: Vorsitzendem Erwin Dromann war die Freude anzumerken, als er über 100 "Frohsinnler" begrüßte. Sein "Herzlich willkommen" galt Stadtapotheker Stefan Weidinger als "jüngstem" Mitglied; für ihr Kommen dankte Dromann auch allen Ehrenmitgliedern. Der Familie Kennel sprach er Dank für das Überlassen des Züchterheims aus.

Dem erkrankten G'stanzl- und Couplet-Sänger Sepp Kämpf galten Genesungswünsche. Beifall erntete der Thomasreuther Karl Schraml, der sich "ganz allein" um den Blumenschmuck gekümmert hat. Nicht zuletzt dankte der Vorsitzende dem Helferteam. "Ein Zentner Knödelteig wurde verarbeitet, 20 Torten und Kuchen sowie viele Kücheln wurden gebacken", hob Dromann den Einsatz des Frauenteams lobend hervor.

Vorbildlicher Idealismus


Perfekt verlief auch die Veranstaltung selbst. Ohne Hektik bekam jeder Gast innerhalb von Minuten seinen deftigen Schweinsbraten mit Kartoffelknödeln "fränkischer Art", Soße und Salat. Wie es auch in guten Oberpfälzer Gasthäusern der Brauch ist, wurden natürlich ein zweiter Knödel und "a Soß'" nachgereicht. Lobenswerten Einsatz zeigten dabei auch die "Mannderleit": Sowohl die Vize-Vorsitzenden Max Ott und Ludwig Schneider als auch weitere Vorstandsmitglieder demonstrierten ihre Fähigkeiten als "Hilfs-Ober".

Während Bürgermeister Peter Lehr in seinem Grußwort besonders den vorbildlichen Idealismus der Helferriege hervorhob, stellte Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies das Lachen in den Mittelpunkt seines Grußworts. "Lachen ist ein Ausdruck relativer Behaglichkeit", habe Wilhelm Busch die Fröhlichkeit definiert, die der "Frohsinn" bereits in seinem Namen trage und die er allen Mitgliedern wünschte. Beide Redner hatten natürlich die obligaten Spenden nicht vergessen.

Ein gutes Miteinander, trösten, ein gutes Wort für den andern haben: Das war die Bitte von Ruhestandspfarrer Helmut Süß an den Verein in seinem kurzen Grußwort.

Den Abschluss des Festes bildete wie immer eine üppige Kaffeetafel mit einem Großaufgebot kalorienreicher Produkte der Bäckerinnen des Vereins. Sie hatten sich einmal mehr bei der Vielfalt ihrer Erzeugnisse übertroffen und ernteten das ungeteilte Lob der Genießer.

"Es ist schön, der Vorsitzende eines Vereins zu sein, in dem es so viele ehrenamtliche Helfer gibt", sagte abschließend ein dankbarer Erwin Dromann über sein großes Team.
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