US-Schulzentrum hält erstmals „Saint-Martins-Parade“ ab St.-Martins- Umzuges
Hoch zu Ross auf den Netzaberg

Deutsche Kultur hielt Einzug im Ortsteil Netzaberg: Zum ersten Mal erschien im amerikanischen Schulzentrum der heilige Martin hoch zu Ross. Die Kleinen einer Kindergartenklasse spielten außerdem die Heiligenlegende nach. Da Staat und Religion in öffentlichen US-Schulen getrennte Wege gehen, fand der kirchliche Aspekt des Martinsfestes keine Berücksichtigung. Dies tat dem spielerischen Geschehen jedoch keinen Abbruch.

Rektorin Vanessa Faerber, Konrektorin Sonya Gates und Deutsch-Lehrerin Sonja Foxworthy hießen eine große Elternschar sowie Bürgermeister Peter Lehr willkommen. Organisatoren der "Saint-Martins-Parade", zu der pünktlich leichter Schneefall einsetzte, waren die beiden Host-Nation-Lehrerinnen Sonja Foxworthy und Melanie Wächter-Greulich. Kindergartenlehrerin Amanda Riggan hatte beide bei der Organisation stark unterstützt und zusammen mit Foxworthy mit den Kleinen auch ein kurzes Theaterstück eingeübt. Per Mikrofon erklärte und begleitete ein kleiner Bub das Spielgeschehen. Ein Hügel bei der Schule diente als Bühne.

Der Redner sprach vom "soldier Saint Martin", der auf einem Steckenpferd heranritt und zunächst an Arme Gaben verteilte und Hungrigen half. Bei einem weiteren Auftritt teilte er dann seinen Mantel und gab unter dem Applaus der Eltern einen Teil davon dem Bettler.

Den Martinsumzug führte die Guttenthauerin Lea Wiesend auf dem Pferd "Luke" an. Er folgten in langer Reihe Kinder und Eltern mit bunten Laternen. Dazu erklangen Lieder über den heiligen Martin. Unter anderem hatten die Kinder "Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne" eingeübt. Alt und Jung stand abschließend Schlange, um sich bei Lebkuchen und Kinderpunsch zu wärmen und zu stärken.
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