Verkauf zu Mariä Himmelfahrt
Buschenweise Tradition

Hunderte Kräuterbuschen banden die Helferinnen für die Verkaufsaktion des Pfarrgemeinderates. Bild: do

7 bis 29 Kräuter gehören in einen Kräuterbuschen, so der bayernweite Brauch. Die Zahl 7 steht für die Anzahl der Schöpfungstage. Allgegenwärtig ist die Heilkraft der Kräuter, und auch die Kirche fördert das Buschenbinden: zur Ehre der Gottesmutter in Zusammenhang mit dem Aufstieg Mariens in den Himmel, wie es an Maria Himmelfahrt heißt.

Voller Inhaltsstoffe waren auch die Bündel, die der Pfarrgemeinderat am Wochenende vor den Gottesdiensten am Eingang zu St. Laurentius verkaufte. Im Mittelpunkt stand die Sonnenblume als Symbol für eine friedvolle Welt, wie Brigitte Metzner, Sprecherin des Pfarrgemeinderates, betonte. Zudem gab es Vielerlei im Kräuterbuschen zu entdecken. Arnika, Baldrian, Thymian, Ringelblume, Getreideähren und Brennnesseln.

Ein weiteres Jahr sollen sie Mensch und Tier vor Unglück schützen, wünschte Stadtpfarrer Thomas Jeschner bei der Segnung. Viele Gläubige brachten ihre Kräuterbüschel von zu Hause mit. Viele weitere Kirchgänger bedienten sich des Angebots des Pfarrgemeinderates. So fanden einige Hundert Buschen zum Stückpreis von drei Euro ihren Abnehmer.

Der Erlös wird für kirchliche Baumaßnahmen verwendet, versichern Stadtpfarrer und Pfarrgemeinderatssprecherin. Brigitte Metzner dankte der Familie Max Hesl für die Blumenspenden und den Helferinnen Christa Vichtl und Franziska Schrembs beim Verkauf der Buschen. Gebunden wurden sie von Brigitte Metzner. Mit dem Buschenverkauf setzt sich eine Tradition fort, die Jahrzehnte vom Missionskreis gepflegt wurde.
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