Vernissage begleitet das Schulkonzert am Gymnasium
Wo Musik und Kunst sich umarmen

Die beiden Klassen von Musiklehrer Michael Horn wagten sich an besonders schwere Stücke: "Cake by the Ocean" und "Can't stop the Feeling". Für die Schüler waren die Lieder kein Problem und ganz nebenbei legten sie noch eine Tanzshow mit ein. Bild: ewt

"Das Beste, was der Künstler gibt, ist Abglanz dessen, was er liebt." Ernst Ecksteins Zitat passte perfekt zum Schulkonzert am Gymnasium. Kunst gab es nicht nur für die Ohren.

Das Konzert lieferte die Musik zur Kunst. So vielfältig die Kunstwerke, so verschieden die Musikstücke und Auftritte der Schüler. Die Musiklehrer Michael Horn, Kilian Ellner und Iris Meier probten ein Jahr mit den Klassen und dem Chor vor allem Chart-Hits. Justin Timberlake, Andreas Bourani, Revolverheld, Bad Religion, Mumford and Sons, Snow Patrol - Lieder, an die sich professionelle Sänger nicht wagen, meisterten die Schüler der fünften, sechsten und siebten Klassen, die Unterstufenband, die Stomp-Gruppe und der Unterstufenchor. Dazu tanzten sie und begleiteten sich auf Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug. Für Gekreische sorgte Achtklässler Adrian Ziegler mit seinem Gitarrensolo "Tango en skai". Auch die Unterstufenband zeigte ihre Bandbreite: Nach einem traurigen Schmuselied folgte ein rockiger Punkhit.

Für Lacher sorgten die Siebtklässler, die moderne Lieder umschrieben: Auf Schule haben sie keinen Bock und Lehrer nerven. Wer Lehrer wird, ist selber schuld. - Dass Schule dann doch nicht so schlimm ist, sangen sie aber auch: Als Team würden sie jeden noch so schrecklichen Schultag meistern und hoffentlich würden sie in einigen Jahren die umgedichteten Lieder ihrer Kinder hören.
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